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Dossier Parteien
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Grundlagen
Warum gibt es Parteien? Was sind ihre Aufgaben? Wie sind sie organisiert? Im 19. Jahrhundert entstanden die ersten Parteien entlang von Interessenkonflikten und sozialen Gruppen. Nach dem 2. Weltkrieg bildete sich ein Drei-Parteien-System heraus: CDU und SPD etablierten sich als die beiden großen Volksparteien, daneben spielte in der Bundespolitik vor allem die kleinere FDP eine wichtige Rolle. Doch die Parteienlandschaft wandelt sich stetig: Die Größenverhältnisse verschieben sich, neue Parteien entstehen. Heute sind auch Bündnis 90/Die Grünen und die Partei DIE LINKE etabliert – in Deutschland gibt es ein Fünf-Parteien-System. |
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Julia Tzschätzsch, Florian Blank
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 Was sind Parteien? – Bedeutung und Funktionen

Politische Parteien hatten in der deutschen Geschichte nicht immer einen leichten Stand. Heute gilt die Bundesrepublik Deutschland dagegen als "Parteiendemokratie". Parteien bilden eine Art Scharnier zwischen Politik und Gesellschaft.
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 Wie entstehen Parteien?

Parteien gehören heute selbstverständlich zu westlichen Demokratien. Warum aber sind Parteien überhaupt entstanden? Wissenschaftler beantworten diese Frage mit sozialen Konflikten und Milieus.
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Florian Blank/Julia Tzschätzsch
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 Das Parteiensystem der BRD und seine Entwicklung

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| Lange Zeit beherrschten drei Parteien das politische Geschehen in Deutschland. Mittlerweile sind es fünf. Ein Überblick über den langsamen aber stetigen Wandel des Parteiensystems in der BRD. | |
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 Innerparteiliche Willensbildung und Organisation

Das Grundgesetz stellt sicher, dass deutsche Parteien auch innerparteilich demokratisch sind. Die Mitglieder einer Partei haben deshalb viele Rechte und Möglichkeiten, an der politischen Macht teilzuhaben.
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 Parteienfinanzierung

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| Parteien brauchen Geld, um ihre Arbeit und ihre Wahlkämpfe zu finanzieren. In Deutschland stehen drei Finanzquellen zur Verfügung: Mitgliedsbeiträge, private Spenden und staatliche Mittel. | |
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Florian Blank/Julia Tzschätzsch
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 Parteitypen

"Volksparteien", "liberale" Parteien, "extreme" Parteien - in der Wissenschaft und in den Medien gibt es mehr als eine Möglichkeit, politische Parteien zu sortieren.
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| Wahlplakate der Parteien zur Bundestgswahl 2009. Foto: AP. |
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 Parteienverdrossenheit

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| Seit Anfang der 1990er Jahre verlieren die etablierten Parteien sowohl Wähler als auch Mitglieder. Regelmäßig werden neue Tiefstände der Wahlbeteiligung gemeldet. Die "Parteienverdrossenheit" hat viele Ursachen und Symptome. | |
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 Europäische Parteien

Parteien sind nicht nur auf nationaler Ebene aktiv, sondern auch in der EU. Viele nationale Parteien haben sich zu Fraktionen und häufig sogar zu europäischen Parteien zusammengeschlossen.
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 Öffentliche Wahrnehmung

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| Eine kritische Einstellung gegenüber Parteien hat in Deutschland Tradition. Bis zum Ende der Kaiserzeit durften sie keine politische Verantwortung tragen und wurden erst ab 1949 zu wichtigen Akteuren der Politik. | |
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