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Dossier Afrika
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Geschichte
Im 7. Jahrhundert stand Afrika vor einer historischen Wende. Der Norden wandte sich dem Islam zu und der transsaharische Handel leitete eine Epoche des wirtschaftlichen und kulturellen Austausches mit den Völkern des subsaharischen Afrikas ein. Davon profitierte besonders die Region Westafrika. Acht Jahrhunderte später errichteten die ersten Europäer ihre Handelsstützpunkte an den Küsten Afrikas, von wo sie Millionen von Sklaven nach Amerika verschifften. Dies sollten nur die Anfänge einer Fremdherrschaft sein, die mit der Kolonialisierung des Kontinents im 19. und 20. Jahrhundert ihren Höhepunkt erlebte. |
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Denise Badini / Andrea Reikat
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 Ein Kontinent im Umbruch

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| Bis zum siebten Jahrhundert war das subsaharische Afrika den Völkern des Nordens nahezu unbekannt gewesen. Seine Entwicklungen fanden isoliert von den Ereignissen in Nordafrika und Europa statt. Ursächlich dafür war auch die besondere geologische Beschaffenheit des Kontinents und seine starke, klimatisch bedingte Gliederung. |
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 Vorkoloniale politische Organisationsformen

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| Im vorkolonialen Afrika gab es ganz unterschiedliche politische Herrschaftsformen. Diese gründeten jeweils auf verschiedenen Wirtschaftsweisen und Gesellschaftsformen, zu denen jeweils auch besondere Weltsichten und Religionen gehörten. Kontrovers wird die Frage diskutiert, ob in Afrika eine dezentrale oder absolute Herrschaftsform vorhanden war. |
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 Ausbreitung des Kolonialismus

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| Die Ausbreitung des Kolonialismus ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Afrika - vorwiegend durch die Europäer - führte dort zu einem grundlegenden Strukturwandel politischer und wirtschaftlicher Systeme mit tief greifenden Auswirkungen. Vor allem Missionare, Forscher und Abenteurer trieben die Kolonialisierung voran. |
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 Politische Ideen der Unabhängigkeitsbewegung

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| Neben der Suche nach der eigenen, afrikanischen Identität zielten die Befreiungsbewegungen darauf ab, die bestehenden kolonialen Strukturen anzuprangern und sie zugunsten staatlicher Unabhängigkeit zu beseitigen. |
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| Schattenkinder. © Photocase.com |
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 Chronologie zur deutschen Kolonialgeschichte

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| Hier finden Sie eine ausführliche Chronologie zur deutschen Kolonialgeschichte. Der Zeitraum reicht von 1847 bis 1945 und beginnt mit der "Denkschrift über die Erhebung Preußens zu einer See-, Kolonial- und Weltmacht ersten Ranges" in Preußen. Der Schlusspunkt beinhaltet die bedingungslose Kapitulation des Deutschen Reiches. |
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 Staatliche Unabhängigkeit seit den fünfziger Jahren

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| Bis Ende des Zweiten Weltkriegs blieb die koloniale Vorherrschaft trotz heftigem Widerstand weitgehend unangetastet. Mit zunehmendem Zugang zu Bildung formierte sich ein afrikanischer Unabhängigkeitswille, der Ende der fünfziger Jahre erste Erfolge zeigte. |
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