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Innerstaatliche Konflikte

Konflikte in der internationalen Politik

Wenn zwei sich streiten, mischt sich häufig auch ein Dritter ein – spätestens dann, wenn seine Interessen verletzt werden. Seit dem Ende des Ost-West-Konflikts fordern innerstaatliche Konflikte die internationale Politik heraus. In diesen fünfzehn Jahren hat die internationale Gemeinschaft viel gelernt über die Spezifik dieser Konflikte. Und darüber, wie sie sie bearbeiten kann und wo ihre Grenzen liegen.

Daniel Lambach

Innerstaatliche Konflikte seit Anfang der 1990er Jahre

Wahrnehmung, Analyse und Bearbeitung innerstaatlicher Konflikte haben sich seit dem Ende des Ost-West-Konflikts mehrfach verändert. Das hat auch mit der wechselnden Konjunktur globaler Diskurse und Bedrohungsszenarien zu tun.

Daniel Lambach

Fragile Staatlichkeit als Konfliktursache und Möglichkeiten der Bearbeitung

Innerstaatliche Konflikte entstehen vor allem dort, wo der Staat schwach ist. Fragil nennt man Staaten, die zentrale Aufgaben nicht mehr wahrnehmen können. Doch mit militärischer Intervention von Drittstaaten und internationalen Organisationen ist es nicht getan. Der Wiederaufbau verlangt einen langen Atem.

Daniel Lambach

Das veränderte Gesicht innerstaatlicher Konflikte: "Neue Kriege", Gewaltökonomien und Terrorismus.

Seit Ende der 1990er Jahre hat sich der Begriff "neue Kriege" für innerstaatliche Konflikte weitestgehend durchgesetzt. Er verweist auf den Vorrang wirtschaftlicher Ziele, asymmetrische Kampfformen wie Bandengewalt und Terrorismus und ihre Verstetigung zu Gewaltökonomien.

Daniel Lambach

Die äußere Dimension innerstaatlicher Konflikte

Jeder innerstaatliche Konflikt hat immer auch eine äußere Dimension. So intervenieren Drittstaaten beispielsweise, um ihre Interessen zu wahren. Oder um die Bevölkerung vor humanitären Katastrophen zu schützen.


 
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