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Dossier
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Schanghai |

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Wettrennen der Wolkenkratzer Sonja Ernst
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Soziale Situation
Im UN-Habitat Report 2005 finden sich keine Angaben zur sozialen Situation in Schanghai. Laut Angaben des Statistischen Büro Schanghai lag 2006 das Einkommen pro Kopf bei über 20.000 Yuan, rund 1.800 Euro. Die Lebenserwartung lag im Jahr 2006 für Frauen bei 83 und für Männer bei 78 Jahren. Fast 100 Prozent der Kinder und Jugendlichen besuchten 2005 die Grund- sowie Mittelschule, es gibt eine Schulpflicht von neun Jahren.
Infrastruktur
Laut UN-Habitat hatten im Jahr 2005 fast 99 Prozent der Menschen in Schanghai Zugang zu Wasser. 66 Prozent der Haushalte waren an die Kanalisation angeschlossen. Laut Angaben des Statistischen Büros Schanghai lebten 2006 im Durchschnitt 2,7 Personen in einem Haushalt zusammen.
Religion und Sprache
In Schanghai wird Hochchinesisch gesprochen. Doch in der Metropole herrscht zugleich ein eigener Dialekt vor, der sich stark vom Hochchinesischen unterscheidet. Darüber hinaus bringen die Arbeitsmigranten ihre eigenen Dialekte mit in die Stadt. In Schanghai finden sich verschiedene Religionen, vor allem der Buddhismus, ebenso der Taoismus wie auch das Christentum. Die Religionsfreiheit wird durch staatliche Kontrollen teils eingeschränkt.
Verkehr
In Schanghai kontrolliert die Stadtregierung die Zahl der Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen. Mit dieser restriktiven Regulierungspolitik will man dem Auto-Boom Herr werden. Doch Stau gehört trotzdem zum Alltag der Metropole. Seit Mitte der 1990er Jahre hat Schanghai eine U-Bahn. Bislang fahren fünf Linien, die täglich fast zwei Millionen Passagiere transportieren. Bis 2010 – zum Auftakt der Expo – sollen sechs weitere U-Bahnlinien ausgebaut werden. Ebenso sind öffentliche Busse und Taxen wichtige Verkehrsmittel. Und nicht zu vergessen ist der Transrapid. Die Magnetschwebebahn wurde in Kooperation mit Deutschland gebaut und ging 2002 an den Start. Sie verbindet die Station Longyang-Straße mit dem internationalen Flughafen Pudong, der an der Küste Schanghais gelegen ist.
Quellen:
Shanghai Statistical Yearbook 2007, Shanghai Municipal Statistics Bureau, 2006
Financing Urban Shelter, Global Report On Human Settlements 2005, herausgegeben von: United Nations Human Settlements Programme, 2005.
The Challenge of Slums, Global Report On Human Settlements 2003, herausgegeben von: United Nations Human Settlements Programme, 2003.
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Die Chinesen sind begeisterte Urbanisten
Der Dipl.-Ingenieur Eduard Kögel ist Experte für Stadtplanung und Städtebau in China. Die Architektur in chinesichen Großstädten seit teils noch banal, aber zunehmend entstehe ein eigener wertvoller Stil. Die Menschen in den Städten seien begeisterte Urbanisten, so Kögel. |
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