Die Großmacht China ist auf dem Weg zur Supermacht: wirtschaftlich, politisch und militärisch. Doch neben enormen Fortschritten sind schwerwiegende Konsequenzen für die Sozialstruktur des Landes und seine Umwelt unübersehbar.
Die Volksrepublik China befindet sich mitten in einem rasanten wirtschaftlichen Wandel mit tief greifenden gesellschaftlichen Umwälzungen. Dieser Wandel und seine Auswirkungen, aber auch die Chancen und Risiken die China in Zukunft daraus erwachsen, sind Thema des Heftes.
Wandel durch Handel? Die renommierte chinesische Ökonomin räumt mit diesem Mythos auf und analysiert die Probleme Chinas, von deren Lösung die Zukunft des Landes abhängt.
Der erste Band einer zweibändigen Reihe bietet eine Sammlung von Bausteinen zur Auseinandersetzung mit aktuellen und historisch begründeten Problemen und Prozessen Chinas für den Unterricht an. Behandelt werden das politische System Chinas, die Ökonomie, die Grund- und Menschenrechte sowie die Schwerpunkte Schule, Sport, Jugend, Frauen und Gesellschaft.
Die Olympischen Spiele 2008 in Peking stehen im Mittelpunkt einer breiten politischen Debatte. Bedeutende Ereignisse im Vorfeld der Spiele heizen die Diskussionen weiter an. Die Themenblätter greifen wichtige Gesichtspunkte der Menschenrechtsfrage auf und ermöglichen eine kritische Auseinandersetzung.
Am 8. August 2008 beginnen in Peking die Olympischen Sommerspiele. Können die Spiele zu politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in China führen? Wie verhalten sich Sport und Politik generell zueinander? Die aktuelle APuZ gibt Antworten auf diese und andere Fragen rund ums Thema Olympia.
Die Exzesse des 20. Jahrhunderts wurzeln in der Vormoderne. Ausgehend von dieser Überzeugung versuchen die Autoren, die totalitären Regime in Deutschland, der Sowjetunion und China aus ihrem historischen Kontext heraus zu interpretieren.
Als Mao Zedong 1966 die Kulturrevolution ausruft, ist Ange Zhang 13 Jahre alt und zunächst Feuer und Flamme. Doch als sein Vater, ein berühmter Dichter, gedemütigt und verhaftet wird, sieht er auch die dunklen Seiten des Umbruchs.
Anfang Juli 2009 kam es in der autonomen Region Xinjiang im Westen Chinas zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen der muslimischen Mehrheit der Uighuren, chinesischen Sicherheitskräften und der han-chinesischen Bevölkerung.
Am 14. Juli 2008 diskutierten der renommierte Chinaexperte Gu Xuewu und Kelsang Gyaltsen, Vertreter des S.H. Dalai Lama, über die Streitpunkte, Differenzen und Perspektiven im Verhältnis Tibet-China.
Revolution und begeisterter Neuanfang, weitgehende Zerstörung einer Jahrtausende alten Kultur, ideologische Gehirnwäsche, scheinbar ungebremster ökonomischer Aufschwung – welche Erinnerungen prägen die chinesische Gesellschaft angesicht derart disparater Erfahrungen? Die Frage nach dem kulturellen Gedächtnis Chinas war Gegenstand eines zweitägigen internationalen Symposiums in Berlin.
Wer sind die Gewinner und wer sind die Verlierer beim Aufstieg Chinas zur wirtschaftlichen Weltmacht? Wie kann das Land die Modernisierungsschübe und die sozialen Risiken bewältigen? Die Dokumentation bietet neueste Einschätzungen, Daten und Fakten von bekannten China-Expertinnen und -Experten.
Die hier zusammengestellten Beiträge zur Tagung des Ost-West-Kollegs zeigen den neuesten Stand der Chinaforschung in Deutschland bezüglich der wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Probleme Chinas.
Sie sind gleichwohl weder im thematischen Umfang noch in der Tiefe ihrer Darstellung als erschöpfende Abhandlungen gedacht. Sie geben vielmehr einen ersten qualifizierten Einstieg.