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Spezial
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Ostzeit
Geschichten aus einem vergangenen Land
Sibylle Bergemann, Ute und Werner Mahler und Harald Hauswald sind vier der bekanntesten ostdeutschen Fotografen und Gründer der Agentur OSTKREUZ. Mit ihren Arbeiten zeigen sie den Alltag, die Arbeit und die Menschen in der DDR. Die Fotografien entstanden ab 1972 und erzählen authentisch und ungeschönt von einem vergangenen Land. Es sind sensible Bilder der DDR und ihrer Menschen.
Sibylle Bergemann setzt sich in einer frühen konzeptionellen Arbeit mit dem Wohnungstyp P2 in den Ostberliner Plattenbauten auseinander. Ihre Bilder aus Clärchens Ballhaus kontrastieren die Starre der Plattenbauten. Werner Mahler beschäftigt sich in einer fotografischen Langzeitstudie mit dem thüringische Berka. Ute Mahler machte auf der Berliner Maiparade 1980 ganz unmittelbare Bilder der Teilnehmer. Abgeschlossen wird der Bildband durch eine Serie über die Wendezeit von Maurice Weiss, einem französischen Fotografen, der 1991 kurz nach der Gründung der Agentur OSTKREUZ ebenfalls Mitglied wurde.
Alle Inhalte des Angebots entstammen dem Band:Ostzeit - Geschichten aus einem vergangenen Land. Hrsg. OSTKREUZ Agentur der Fotografen, 2009. 288 Seiten, 190 Abb. ISBN 978-3-7757-2486-9 |
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 Alltag

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| Diese Aufnahmen sind unterwegs entstanden, in Berlin, Ende der Siebziger-, Anfang der Achtzigerjahre, ohne einen Auftrag, ohne Zeitdruck, einfach beim Gehen. | |
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 Plattenbau

Sibylle Bergemann erkundet in einer frühen konzeptionellen Arbeit den Wohnungstyp P2 in den Ostberliner Plattenbauten.
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 Bergbau

Die Grube Martin Hoop bei Zwickau gehörte zu den letzten, in denen Steinkohle abgebaut wurde. 1975 porträtierte Werner Mahler eine Arbeit, die wie aus einer anderen Zeit wirkt.
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 Zusammen leben

Die Reihe "Zusammen leben" beginnt im Jahr 1972. Ute Mahler porträtiert, wie Menschen miteinander leben. Die Bilder sollen zeigen, was im Alltag nicht sichtbar wird.
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 Die Abiturienten

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Mit bestandenem Abitur starteten 1978 die Abiturienten einer Oberschule aus Oranienburg ins Leben. Seitdem hat sie Werner Mahler im Abstand von jeweils fünf Jahren fotografiert.
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 Mode

Diese Aufnahmen entstanden für die Frauenzeitschrift Sibylle, einem Magazin für Mode und Kultur, das von 1956 an sechsmal im Jahr erschien und immer sofort vergriffen war.
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 Was aus mir geworden wäre

Als die Mauer fiel, war Marcus Jauer 15 Jahre alt und gerade auf dem Weg in die Tanzstunde. Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall erinnert er sich an Szenen seiner Jugend. |
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Zurück in die Zukunft
"Die Vergangenheit existierte nicht mehr." Alexander Osang erinnert sich an seinen Werdegang nach dem Mauerfall. Nach acht Jahren in New York kam er zurück nach Berlin. |
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 Fast ein Märchen

"Wie es wohl wäre wenn ich noch dort wohnte, wo ich aufgewachsen bin?" - Vor seinem Klassentreffen begegnet Ingo Schulze zufällig seiner alte Kindergärtnerin und zeichnet ihren Werdegang in Dresden-Klotzsche nach. |
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OSTZEIT - The Director’s Cut
In der DDR sind Bildzeugnisse für das Hier und Jetzt entstanden. Nun - 20 Jahre nach dem Fall der Mauer - spiegeln sie eine vergangene Welt wieder. |
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 1. Mai 1980

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| Berlin, Karl-Marx-Allee, am Tag der Arbeit. Das Volk zieht an der Regierung vorbei. Ute Mahler hat den Blick der Leute festgehalten, die 1980 die Ehrentribüne passierten. | |
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 Das Denkmal

Ein Denkmal mit den Figuren von Karl Marx und Friedrich Engels: Sibylle Bergemann hat sein Entstehen dokumentiert - von 1975 bis 1986, von den ersten Skizzen bis zum Aufbau in Berlin.
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 Der Verein

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| 1980 hat Werner Mahler die Fans des 1. FC Union zu einem Spiel gegen den großen Rivalen BFC Dynamo begleitet. | |
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 Berka

Berka ist ein Dorf in Thüringen. 1977 ging Werner Mahler für seine Diplomarbeit dorthin und dokumentierte ein Jahr lang das Leben der Bewohner. Er porträtierte Menschen verschiedener Generationen.
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 Clärchens Ballhaus

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| Ein privat geführtes Tanzlokal in Berlin-Mitte. Es spielt eine Kapelle, es gibt Bockwurst, Boulette mit Brot, und mittwochs ist verkehrter Ball. DieFotos zeigen die Besucher des Tanzlokals im Jahr 1976. | |
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 Am Rande der Republik

Diese privaten Bilder, aufgenommen in Berlin, Anfang bis Mitte der Achtzigerjahre, zeigen Freunde und Bekannte des Fotografen Harald Hauswald. Sie sind Künstler, Punker, Oppositionelle - sie stehen am Rande der Republik.
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 Umbrüche

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| Die Mauer war keine vierundzwanzig Stunden gefallen, da traf Maurice Weiss in Berlin ein. Ein Fotostudent aus Dortmund, der sich das neue fremde Land mit der Kamera vertraut machte. | |
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