Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index


Themen
Geschichte
National-
sozialismus
Untergang der Republik
NS-Staat
Verfolgung und Widerstand
Krieg, Flucht und Vertreibung
Deutschland nach 1945
Deutsche Teilung im Kalten Krieg
Geschichte und Erinnerung
Raul Hilberg
Die Deutschen und ihr "Drittes Reich"
Holocaust in Israel und Deutschland
Erinnerung an Vertreibung
Erinnerungsboom in der Kritik
Deutsch-polnische Vergangenheit
Der 20. Juli 1944
Integrierte Geschichte
Forschungs- kontroversen
Deutschlandbild in Frankreich
Zwei deutsche Diktaturen?
Erinnerung in BRD und DDR
Regieren nach Auschwitz
Weitere bpb-Angebote
Links ins Internet
Publikationen
Veranstaltungen
Wissen
Lernen
ZMI Universität Giessen Arte netzeitung.de Arte ZMI Universität Giessen taz Kulturstiftung des Bundes Berliner Konferenz Universität Duisburg-Essen Köln International School of Design
Suche
Dossier bpb.de


Dossier: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Geschichte und Erinnerung

Kann man von Bombenkrieg und Vertreibung reden, ohne in falsches Aufrechnen zu verfallen? Wie sollen wir uns erinnern? Die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus bildet den Kern nachkriegsdeutscher Identität. Sie definiert unser Verhältnis zu uns selbst und unseren Nachbarn, trennt und vereint Generationen.

Video-Interview


Aleida Assmann: Der 8. Mai als europäisches Datum

Was wird erinnert? Und wie kann der Einzelne teilhaben am kulturellen Gedächtnis ? Aleida Assmann meint: Vor allem Gedenktage bieten dazu die Möglichkeit. Im 8. Mai sieht sie ein europäisches Datum: einen Tag, an dem man sich trifft und die individuellen, partikularen Erfahrungsgedächtnisse kombinieren kann mit einer gemeinsamen Vision für die Zukunft.

Raul Hilberg


Video: Rückblick auf die Holocaustforschung

Er war ein Pionier auf seinem Gebiet: Mit dem Werk "Die Vernichtung der europäischen Juden" legte Raul Hilberg den Grundstein für eine intensive Erforschung des Holocaust. Seinen letzen Vortrag hielt er am 11. Dezember 2006 auf der bpb-Konferenz "Der Holocaust im transnationalen Gedächtnis".

Harald Welzer

Die Deutschen und ihr "Drittes Reich"

Das Wissen über die verbrecherische Behandlung der Juden war im Vorfeld des Massenordes weit verbreitet. Und manches deutet darauf hin, dass die Judenverfolgung die Zustimmungsbereitschaft zum Nationalsozialismus förderte.

Helga Hirsch

Kollektive Erinnerung im Wandel

Die Rede von "deutschen Opfern" war in Deutschland lange Zeit Tabu. Bis Mitte der 1990er: Mit einem Mal handelten zahllose Romane, Filme und Feuilletons von Bombenkrieg und Verteibung. Helga Hirsch fragt nach den Ursachen und Folgen und erzählt die Geschichte der Vertriebenen in Deutschland.

Ute Frevert

Der jüngste Erinnerungsboom in der Kritik

Die deutsche Erinnerung an den Nationalsozialismus hat selbst eine Geschichte. Sie beginnt mit der kollektiven "Entschuldung" in BRD und DDR. Auf die allmähliche Anerkennung der kollektiven Verantwortung folgt heute ein kommerzieller Gedächtnisboom. Aber wie könnte ein angemessenes Erinnern aussehen?

Adam Krzeminski

Die schwierige deutsch-polnische Vergangenheitspolitik

Polen war das erste Opfer der deutschen Agression, das sich zur Wehr setzte. Bis heute beobachtet man dort den deutschen Umgang mit dem Zweiten Weltkrieg besonders sensibel. So löste das in Deutschland geplante "Zentrum gegen Vertreibungen" großen Protest aus. Der Publizist Adam Krzeminski erläutert die Hintergründe.

Peter Steinbach

Der 20. Juli 1944 - mehr als ein Tag der Besinnung und Verpflichtung

Sie waren "das andere Deutschland", das gute: Die Attentäter des 20. Juli gehören fest zu unserem Selbstbild. Sie gelten als Vorkämpfer der freiheitlichen Demokratie. Die wirklichen Menschen in ihren Konflikten gehen unter diesem Bild verloren. Dafür zeigt es beispielhaft die Instrumentalisierung der Erinnerung an den Widerstand.

Saul Friedländer

Eine integrierte Geschichte des Holocaust

Eine integrierte Geschichte des Holocaust ist notwendig, weil sie sich nicht auf deutsche Maßnahmen beschränken darf, meint Saul Friedländer. Und weil jüdische Wahrnehmungen ein untrennbarer Bestandteil dieser komplexen Geschichte waren.


 

Foto: Bundesbildstelle

Hans Mommsen

Forschungskontroversen zum Nationalsozialismus

In den Forschungen zum NS hat eine Schwerpunktverschiebung zur Analyse des Holocaust und zur Täterforschung stattgefunden. Dabei rückt das Verhältnis von weltanschaulichen und strukturellen Faktoren in den Vordergrund.

Jochen Fischer / Hans Karl Rupp

Deutsche Vereinigung und NS-Vergangenheit

Wie ist die Beziehung von Auschwitz zur deutschen Vereinigung? Wie hat sich das Syndrom des Antisemitismus im vereinigten Deutschland entwickelt? Auch im 21. Jahrhundert sind ethnische Minderheiten in Deutschland immer wieder gefährdet. Repräsentativumfragen beweisen aber: Es gibt in Ost und West eine breite und dauerhafte Ablehnung antisemitischer Vorurteile.


Ulrich Pfeil

"Nicht alle Deutschen haben ein Herz aus Stein"

Gab es überhaupt deutsche Widerstandskämpfer? Jahrzehnte taten sich die Menschen in Frankreich mit dieser Vorstellung schwer. Zu sehr definierten sie sich selbst über die eigene Résistance. Erst heute finden beide Länder zu einer Geschichte eines gemeinsamen Widerstands.

Richard J. Evans

Zwei deutsche Diktaturen im 20. Jahrhundert?

Seit der Wiedervereinigung wird das SED-Regime mit dem Nationalsozialismus verglichen, meist in moralischem Ton und aus politischen Interessen. Der Historiker Richard J. Evans wägt selber ab: Sicher waren beide Regimes Diktaturen; aber sie waren nicht beide deutsch.

Annette Leo

Keine gemeinsame Erinnerung

Die "Mauer in den Köpfen" trennt auch die Erinnerungen an den Nationalsozialismus. Der ostdeutsche Staat sah sich als Erbe des kommunistischen Widerstands. Im Westen erschienen Stasi und Gestapo austauschbar. Seit der Wiedervereinigung stoßen beide Bilder aufeinander – und zwingen zum schmerzhaften Umdenken.

Dan Bar-On

Die Erinnerung an den Holocaust in Israel und Deutschland

Nach 1945 mieden Israelis und Deutsche zunächst die Erinnerung an den Holocaust. Heute wird sie hier wie dort öffentlich betrieben – und instrumentalisiert. Am Beispiel des Palästinenser-Konfliktes eräutert Dan Bar-On die politischen und privaten Strategien des Erinnerns und Vergessens.

Gunter Hofmann


Regieren nach Auschwitz

Von Konrad Adenauer bis Angela Merkel: Jeder Kanzler musste sich dem deutschen Verbrechen stellen. Doch nicht jeder fand eine eigene Antwort.
Themen | Wissen | Veranstaltungen | Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Kontakt | Home