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Dossier: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
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Geschichte und Erinnerung
Kann man von Bombenkrieg und Vertreibung reden, ohne in falsches Aufrechnen zu verfallen? Wie sollen wir uns erinnern? Die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus bildet den Kern nachkriegsdeutscher Identität. Sie definiert unser Verhältnis zu uns selbst und unseren Nachbarn, trennt und vereint Generationen. |
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 Aleida Assmann: Der 8. Mai als europäisches Datum

Was wird erinnert? Und wie kann der Einzelne teilhaben am kulturellen Gedächtnis ? Aleida Assmann meint: Vor allem Gedenktage bieten dazu die Möglichkeit. Im 8. Mai sieht sie ein europäisches Datum: einen Tag, an dem man sich trifft und die individuellen, partikularen Erfahrungsgedächtnisse kombinieren kann mit einer gemeinsamen Vision für die Zukunft.
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 Video: Rückblick auf die Holocaustforschung

Er war ein Pionier auf seinem Gebiet: Mit dem Werk "Die Vernichtung der europäischen Juden" legte Raul Hilberg den Grundstein für eine intensive Erforschung des Holocaust. Seinen letzen Vortrag hielt er am 11. Dezember 2006 auf der bpb-Konferenz "Der Holocaust im transnationalen Gedächtnis".
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 Die Deutschen und ihr "Drittes Reich"

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| Das Wissen über die verbrecherische Behandlung der Juden war im Vorfeld des Massenordes weit verbreitet. Und manches deutet darauf hin, dass die Judenverfolgung die Zustimmungsbereitschaft zum Nationalsozialismus förderte. |
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 Kollektive Erinnerung im Wandel

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| Die Rede von "deutschen Opfern" war in Deutschland lange Zeit Tabu. Bis Mitte der 1990er: Mit einem Mal handelten zahllose Romane, Filme und Feuilletons von Bombenkrieg und Verteibung. Helga Hirsch fragt nach den Ursachen und Folgen und erzählt die Geschichte der Vertriebenen in Deutschland. |
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 Der jüngste Erinnerungsboom in der Kritik

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| Die deutsche Erinnerung an den Nationalsozialismus hat selbst eine Geschichte. Sie beginnt mit der kollektiven "Entschuldung" in BRD und DDR. Auf die allmähliche Anerkennung der kollektiven Verantwortung folgt heute ein kommerzieller Gedächtnisboom. Aber wie könnte ein angemessenes Erinnern aussehen? |
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 Die schwierige deutsch-polnische Vergangenheitspolitik

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| Polen war das erste Opfer der deutschen Agression, das sich zur Wehr setzte. Bis heute beobachtet man dort den deutschen Umgang mit dem Zweiten Weltkrieg besonders sensibel. So löste das in Deutschland geplante "Zentrum gegen Vertreibungen" großen Protest aus. Der Publizist Adam Krzeminski erläutert die Hintergründe. |
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 Der 20. Juli 1944 - mehr als ein Tag der Besinnung und Verpflichtung

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| Sie waren "das andere Deutschland", das gute: Die Attentäter des 20. Juli gehören fest zu unserem Selbstbild. Sie gelten als Vorkämpfer der freiheitlichen Demokratie. Die wirklichen Menschen in ihren Konflikten gehen unter diesem Bild verloren. Dafür zeigt es beispielhaft die Instrumentalisierung der Erinnerung an den Widerstand. |
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 Eine integrierte Geschichte des Holocaust

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| Eine integrierte Geschichte des Holocaust ist notwendig, weil sie sich nicht auf deutsche Maßnahmen beschränken darf, meint Saul Friedländer. Und weil jüdische Wahrnehmungen ein untrennbarer Bestandteil dieser komplexen Geschichte waren. |
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 Forschungskontroversen zum Nationalsozialismus

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| In den Forschungen zum NS hat eine Schwerpunktverschiebung zur Analyse des Holocaust und zur Täterforschung stattgefunden. Dabei rückt das Verhältnis von weltanschaulichen und strukturellen Faktoren in den Vordergrund. |
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Jochen Fischer / Hans Karl Rupp
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 Deutsche Vereinigung und NS-Vergangenheit

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Wie ist die Beziehung von Auschwitz zur deutschen Vereinigung? Wie hat sich das Syndrom des Antisemitismus im vereinigten Deutschland entwickelt? Auch im 21. Jahrhundert sind ethnische Minderheiten in Deutschland immer wieder gefährdet. Repräsentativumfragen beweisen aber: Es gibt in Ost und West eine breite und dauerhafte Ablehnung antisemitischer Vorurteile.
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 "Nicht alle Deutschen haben ein Herz aus Stein"

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| Gab es überhaupt deutsche Widerstandskämpfer? Jahrzehnte taten sich die Menschen in Frankreich mit dieser Vorstellung schwer. Zu sehr definierten sie sich selbst über die eigene Résistance. Erst heute finden beide Länder zu einer Geschichte eines gemeinsamen Widerstands. |
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 Zwei deutsche Diktaturen im 20. Jahrhundert?

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| Seit der Wiedervereinigung wird das SED-Regime mit dem Nationalsozialismus verglichen, meist in moralischem Ton und aus politischen Interessen. Der Historiker Richard J. Evans wägt selber ab: Sicher waren beide Regimes Diktaturen; aber sie waren nicht beide deutsch. |
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 Keine gemeinsame Erinnerung

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| Die "Mauer in den Köpfen" trennt auch die Erinnerungen an den Nationalsozialismus. Der ostdeutsche Staat sah sich als Erbe des kommunistischen Widerstands. Im Westen erschienen Stasi und Gestapo austauschbar. Seit der Wiedervereinigung stoßen beide Bilder aufeinander – und zwingen zum schmerzhaften Umdenken. |
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 Die Erinnerung an den Holocaust in Israel und Deutschland

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| Nach 1945 mieden Israelis und Deutsche zunächst die Erinnerung an den Holocaust. Heute wird sie hier wie dort öffentlich betrieben – und instrumentalisiert. Am Beispiel des Palästinenser-Konfliktes eräutert Dan Bar-On die politischen und privaten Strategien des Erinnerns und Vergessens. |
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 Regieren nach Auschwitz

Von Konrad Adenauer bis Angela Merkel: Jeder Kanzler musste sich dem deutschen Verbrechen stellen. Doch nicht jeder fand eine eigene Antwort.
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