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Rechtsextremismus

Situation in Deutschland

Rechtsextreme Parteien gibt es seit Gründung der Bundesrepublik. Ihre ideologischen Wurzeln reichen bis in die Weimarer Zeit zurück. Sie alleine bilden das Spektrum am rechten Rand allerdings nicht. Nach den Verboten von kleineren rechtsextremen Parteien und Vereinigung in den 1990er Jahren entstand ein neues Organisationsmodell der Neonazis. Weitgehend unbeachtet ist ein Netzwerk von selbständigen "Kameradschaften" entstanden. Es eint rechte Subkulturen als so genannten nationalen Widerstand und tritt nur sporadisch in Erscheinung, beispielsweise bei Aufmärschen; seine Aktivisten arbeiten häufig anonym. Der Einfluss dieser gewaltbereiten Szene auf Parteien wie die NPD ist jedoch groß.

Armin Pfahl-Traughber

Der Rechtsterrorismus im Verborgenen

Die brutalen und gezielten Morde an zehn Menschen offenbaren eine neue Dimension des Rechtsterrorismus in Deutschland. War der NSU eine "Braune Armee Fraktion"?

Johannes Radke

Rechtsterrorismus in Deutschland - Der "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU)

13 Jahre lang haben die Neonazis Uwe Mundlos, Beate Zschäpe und Uwe Bönhardt gemordet, gebombt und dutzende Banken überfallen. Die kaltblütigen und geplanten Morde offenbaren, dass die militante Neonaziszene von vielen unterschätzt wurde. Johannes Radke zeichnet die Geschichte des rechtsterroristischen "Nationalsozialistischen Untergrunds" nach.

Armin Pfahl-Traughber

Wer wählt rechtsextremistisch?

Mit 7,3 Prozent hat die NPD den Einzug in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern geschafft. Wer sind ihre Wähler? Was unterscheidet sie von den Wählern anderer Parteien?

Andrea Röpke

Braune Kameradschaften

"Freie Kräfte": Sie sind im Schatten etablierter Organisationen entstanden und geben sich als lose, selbstständig handelnde Kameradschaften. Oftmals sind sie aber über regionale Aktionsbüros oder Dachorganisationen zusammengeschlossen.

Armin Pfahl-Traugbher

Rechtsextremistische Parteien in der Bundesrepublik Deutschland

Ähnlich ihren Wählern sind auch die rechtsextremen Parteien keine homogene Gruppe, sie streiten für teils unterschiedliche Ziele. Wer sind die politischen Akteure des aktuellen Rechtsextremismus?

Richard Stöss

Geschichte des Rechtsextremismus

Wie hat sich der Rechtsextremismus nach 1945 entwickelt? Richard Stöss erkennt in seinem geschichtlichen Abriss vier markante Phasen.

Annette Ramelsberger

Erkundungen in Ostdeutschland - Essay

Es sind nicht mehr allein dumpfe Stiefelträger, die das Bild des Rechtsextremismus bestimmen. Neben der eher unscheinbaren politischen Auseinandersetzung ist die kulturelle Unterwanderung kennzeichnend für den neuen Rechtsextremismus – vor allem in vielen ländlichen Gebieten Ostdeutschlands.

Eckhard Jesse

Das Auf und Ab der NPD

Die NPD gelangte in sieben Landesparlamente, bevor sie bei der Bundestagswahl 1969 knapp scheiterte. Unter Udo Voigt macht die Partei seit 1996 eine deutliche Radikalisierung durch.

Toralf Staud

Glatzenbrot und Lebensrunen

Mecklenburg-Vorpommerns NPD ist der Einzug in den Landtag von Schwerin gelungen. Toralf Staud hat sie wenige Wochen vor der Wahl beobachtet und festgestellt: Ihre Kader treten als brave Bürger auf und blamieren die demokratischen Parteien.

Armin Pfahl-Traugbher

Entwicklung des Rechtsextremismus in Ost und West

Kann man von einer allgemeinen Verlagerung des Rechtsextremismus von West- nach Ostdeutschland sprechen? Der Autor meint: Nur unter bestimmten Voraussetzungen.


 
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Links ins Internet

Bundesamt für Verfassungsschutz: Zahlen und Fakten zum Rechtsextremismus

Bündnis für Demokratie und Toleranz: Rechtsextremismus

Richard Stöss: Rechtsextremismus im Wandel (PDF-Version:
916 KB)

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