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Spezial: Schule und Integration
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Egalitär und emanzipativ: Leitlinien der Bildungsreform |
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Ullrich Bauer/Uwe H. Bittlingmayer |
| Gegen ökonomische Denkgebote und die "Illusion der Chancengleichheit" entwickeln die Autoren Reformvorschläge für ein Bildungssystem, das aktuell ist und den Anspruch auf die Emanzipation von Benachteiligten nicht aufgibt. |

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Zur Person |
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Ullrich Bauer Dr. PH, geb. 1971; Juniorprofessor an der Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Postfach 10 01 31, 33501 Bielefeld.
E-Mail: ullrich.bauer@uni-bielefeld.de
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Im Folgenden soll daher zu Beginn die grundsätzliche Frage gestellt werden, welche gesellschaftliche Funktion Bildung heute tatsächlich einnimmt und welche Aufgabe sie zukünftig haben sollte. Dabei zeigt sich, dass offenbar mehr auf dem Spiel steht als die Änderung der Rahmenbedingungen schulischen Lernens. Das Bildungssystem war und ist der Garant für die Aufrechterhaltung einer innergesellschaftlichen Machtasymmetrie. Unsere eigene normative Vorgabe, die Egalisierung individueller Bildungschancen sowie die bessere Ausschöpfung emanzipativer Potenziale durch Bildung, stellt zu der Reproduktion von Machtasymmetrien einen Gegenpol dar.
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Zur Person |
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Uwe H. Bittlingmayer M.A., geb. 1970; wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Münster, Institut für Soziologie, Scharnhorststr. 121,
48151 Münster.
E-Mail: bittlin@uni-muenster.de
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Ein emanzipatives Bildungsideal und Chancengleichheit im Bildungswesen dürfen nicht als bloße Zugaben einer demokratisch verfassten Gesellschaft verstanden werden. Sie bilden, ganz im Gegenteil, deren unbedingte Voraussetzung. Ob Bildung erfolgreich ist, wird heute nahezu ausschließlich anhand ökonomischer Erfolgskriterien gemessen.
Diese Einengung des Bildungsbegriffs ist keinesfalls darauf beschränkt, dass wirtschaftliche Verwertungsinteressen in den Vordergrund rücken.
Mit dem Prozess der Ökonomisierung von Bildung eng verbunden, gewinnen seit über zwei Jahrzehnten Phänomene gesellschaftlicher Ungleichverteilung erneut die Oberhand.
Dem Bildungserwerb kommt somit nicht nur eine technische Funktion zu (im Sinne individueller Qualifizierung), er erfüllt auch eine Ungleichheit generierende Funktion: Bildungsinstitutionen regeln die Reproduktion der Strukturen sozialer Ungleichheit, der Machtverteilung innerhalb der Gesellschaft; sie übernehmen die zentrale Funktion einer Chancenverteilungsstelle.
 Auszug aus:
Bildungsreformen, Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 12/2005)
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10. Februar 2012
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Online-Angebot |
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focus MIGRATION
Aktuelle Zahlen, Daten und Analysen zu den Themen
Zuwanderung, Flucht, Asyl und Integration als Website und Newsletter. |
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Broschüre |
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Jugend Religion Demokratie
Wie kann politische Bildung an den Interssen und Wünschen von bildungsfernen Jugendlichen mit Migrationshintergrund anknüpfen? Die Broschüre beschreibt konzeptionelle Ansätze, gelungene Beispiele und dokumentiert Gespräche mit Schülern, Lehrern und jungen Dialogmoderatoren. |
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Aus Politik und Zeitgeschichte |
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Integration
Deutschland ist ein Einwanderungsland - nicht erst seit gestern. Aber lange wurde vehement darüber gestritten. Seit Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes ist in die emotional geführte Debatte mehr Sachlichkeit eingezogen. |
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Online-Angebot der bpb |
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fluter.de: Migration
Wie lange fühlt man sich fremd? Diese und andere Fragen stellt die Ausgabe 29 von fluter.de zum Thema "Migration". |
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Experten / Experts |
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Experten Migration
Wer kennt sich aus beim Thema "Migration" in Europa? Die Expertendatenbank erschließt Partner für Schulungen, Tagungen oder zum fachlichen Austausch in Europa. Dies ist ein deutsch- englisches Angebot.
Who is familiar with migration issues in Europe? The expert database includes information on potential partners for trainings and workshops and offers a platform for specialists in Europe. This service is provided in German and English. |
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