Die Historisierung der RAF ist in vollem Gange. Das Heft beschäftigt sich mit Tätern und Opfern, sucht nach Ursachen des Linksterrorismus und geht der Frage nach, ob die Reaktionen des Staates im "Deutschen Herbst" als Vorbild für den Umgang mit dem Terrorismus von heute dienen können.
Mit den "Essays zur Sicherheitsdebatte" möchten tagesschau.de und die bpb einen bereichernden Blick auf die aktuellen Kontroversen über Terrorismusbekämpfung bieten. Namhafte Autoren wie Hans-Jochen Vogel, Jutta Limbach und viele andere schildern, wie sie - vor dem Hintergrund ihrer persönlichen Erfahrungen - den aktuellen Streit empfinden.
Für die einen bedeutet Achtundsechzig die Demokratisierung aller Lebensbereiche. Für andere sind die 68er Schuld am Werteverfall, Kindermangel und Bildungsnotstand. Auch nach 40 Jahren erregen die Ereignisse um das Jahr 1968 die Gemüter.
Der Film "Black Box BRD" von Andres Veiel (2001) beschäftigt sich mit der Geschichte der RAF und des Terrorismus und den damit zusammenhängenden Ideologien, Welt- und Menschenbildern.
Black Box BRD versucht einen Zusammenhang zwischen den geschichtlichen Ereignissen und den möglichen Ursachen herzustellen, indem er zwei Biographien erzählt.
Wer waren die Menschen, die zu Opfern der RAF-Terroristen wurden? 30 Jahre nach dem "Deutschen Herbst" erzählt Anne Siemens die andere Geschichte des Terrorismus in Deutschland - aus der Perspektive der Opfer.
Der Staat muss seinen Bürgerinnen und Bürgern Sicherheit gewähren – und zugleich die Freiheit sichern. Aber wie viel Sicherheit verträgt die Freiheit? Entwickelt sich der deutsche Rechtsstaat zum Präventionsstaat?
Dissidenten und ökonomische Dauerkrise in der DDR, Umweltbewegung und RAF-Terror in der BRD: Das Themenheft zeichnet die letzten Jahrzehnte vor der deutschen Wiedervereinigung nach.
Die Sechzigerjahre: Konsumfreude und Reformhunger, Fortschritt und Krise, Spießigkeit und Protestkultur – kein anderes Jahrzehnt bundesdeutscher Geschichte war aufregender und bunter. Die Zeit des Auf- und Umbruchs führte zu tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen.
Nicht zuletzt durch die Studentenbewegung und das Aufkommen der Außerparlamentarischen Opposition sind die sechziger und frühen siebziger Jahre als Zeiten des Wandels in die Geschichte der Bundesrepublik eingegangen.