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Dossier bpb.de


Spezial: Die Digitalisierung des Hörfunks

Das Radio der Zukunft

Die Zukunft des Radios ist digital. Nach den politischen Vorgaben aus Brüssel soll der digitale Rundfunk spätestens im Laufe des neuen Jahrzehnts Standard in Europa sein. Mit dem Digitalradio werden noch mehr Sender auf den Markt kommen. Das Radio der Zukunft - so glauben einige - spielt auf dem Handy, andere setzen immer mehr aufs Internet. Damit kann man Radiosender per Livestream überall auf der Welt hören. Auf zahlreichen Tagungen in ganz Deutschland haben sich die Radiomanager in den vergangenen Monaten vor allem mit den neuen technischen Übertragungskapazitäten und -möglichkeiten und den damit verbundenen Kosten auseinandergesetzt; Aussagen über den zukünftigen Content finden sich noch selten. In diesem Dossier entsteht sukzessive eine Bestandsaufnahme der aktuellen Diskussion zur Zukunft des Radios.

Besseres Marketing für die Gattung


Radio ist besser als sein Ruf

"Radio funktioniert in der Multitasking-Welt wunderbar", meint Radiostratege Steffen Müller. Wenn sich doch nur das altbackene Image besser aufpolieren ließe!

Interview


Digital ist die Zukunft?

"Wir wissen alle nicht, ob und welches Endgerät sich der Hörer in der digitalen Zukunft zum Radiohören zulegen wird, doch da wo die Hörer sind - da muss auch Radio hin," sagt Hans-Dieter Hillmot, Senderchef von HITRADIO FFH. Für Hillmoth muss Radio mitexperimentieren, auch wenn das erst mal eine Stange Geld kostet. Zum Umbruch der Radiolandschaft gibt es weiterhin viele offene Fragen.

Interview


Die neue Dimension des Radios

Forschen und Entwickeln! Das ist für Florian Fritsche, Geschäfts-
führer der REGIOCAST DIGITAL, im Moment die vordringlichste Arbeit für Radiomacher. Geschützte Räume für Radioanbieter und in jedem Bundesland höchstens eine Handvoll Konkurrenten, gebe es unter der neuen Wettbewerbs-
situation nicht mehr. Unzählige Mitbewerber, noch nicht einmal aus dem klassischen Medienbereich, verfügen in erster Linie über enorme finanzielle Ressourcen. Patricia Dudeck hat den Radiomanager für hörfunker.de interviewt.

Interview


Strategien der Jugendsender

Immer mehr Jugendradios ändern ihre Strategie, verlagern ihre Schwerpunkte auf Aktivitäten im Internet, visuelles Radio auf dem Handy und Kommunikationsplattformen mit Rückkanal zum Sender. Die Zukunft kommt näher. hörfunker.de sprach mit dem international erfahrenen Radioberater Mario Colantonio über die Erfolgsfaktoren für Jugendformate im Radio.


Das Internet als Chance


Radio und Internet - ein "Dreamteam"

Nach anfänglicher Skepsis sehen neuerdings immer mehr Radiomacher in der Kombination aus Radio und Internet ein "Dreamteam". Auf den Münchener Medientagen 2008 zeigten sich viele davon überzeugt, dass nach UKW das Internet der meist verbreitete Übertragungsweg des Radios der Zukunft sein wird.

Zukunft des Radios


Ab ins Netz

Während die Digitalisierung des Radios in Deutschland weiterhin nur schleppend voran kommt, machen immer mehr Internetradios von sich reden. Dabei gehen sowohl die klassischen Radiostationen als auch neue Anbieter vermehrt ins Netz. Die Vielfalt der Angebote könnte allerdings auch zum Problem für die Webradio-Betreiber werden. Denn nur wer gezielt die Werbetrommel rührt, wird von Hörern und Werbetreibenden überhaupt wahrgenommen.

Internet is the Radio Star


Sputnik-Chef über das "Versuchslabor des MDR"

MDR-Sputnik, das multimediale Jugendprogramm aus Halle, ist für Senderchef Eric Markuse "das von Quoten befreite, lebende Versuchslabor des MDR". Aus der öffentlich-rechtlichen Anstalt sendet er mit seiner Mannschaft für die Zielgruppe "Abi und DSL, 20- bis 29-jährig". Beim Medienforum in Mittweida und den Medientagen in München stellte Markuse das Sendekonzept mit Pioniergeist und Überzeugung vor. Thomas Lückerath, Chefredakteur des Online-Medienmagazins "DWDL", schildert seine Eindrücke.

Lokalradio in NRW


"Die Betriebstemperatur ist gestiegen"

Der technische Standard steht zwar noch nicht fest, doch spätestens 2009 wollen die öffentlich-rechtlichen und landesweiten privaten Sender mit einem "Big Bang" die Digitalisierung starten. Die Lokalradios in Nordrhein-Westfalen rüsten sich auf ihre Weise für die Zukunft, wie das Beispiel von Radio Bielefeld zeigt.
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