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Dossier Geschichte und Erinnerung

Zukunft der Erinnerung

Die Erinnerungs- und Gedenkkultur steht vor neuen Herausforderungen: Das Verschwinden der Zeitzeugen und die mediale Aufbereitung der Vergangenheit beeinflussen zunehmend die Erinnerung. Geschichte findet heute als Fernsehereignis statt und sorgt für Einschaltquoten. Aber was bedeutet diese Entwicklung für die Vermittlung der Shoah an Schulen? Welche Rolle spielen NS- und DDR-Geschichte für Migranten in unserer Gesellschaft? Und wie sieht die Zukunft der Erinnerungskultur aus in Deutschland, Europa und der Welt?

Juliane Wetzel

Holocaust-Erziehung

In den 1970er Jahren setzte eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Holocaust ein. Heute wächst bei Schülern, aber auch bei Lehrern das Gefühl, dass die Präsenz des Themas in den Medien ausreichend Informationen bietet. Ist das wirklich so? Wie sollen Schulen reagieren und welche pädagogischen Konzepte sind zeitgemäß?

Wolfgang Meseth

Holocaust-Erziehung und Zeitzeugen

Die reale Begegnung mit Zeitzeugen ermöglicht einen Einblick in die alltäglichen Auswirkungen der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Aber welche Rolle spielen Zeitzeugenberichte heute bei der Holocaust-Erziehung und wie kann man Zeitzeugen in den Unterricht integrieren? Wolfgang Meseth gibt Antworten.

Juliane Wetzel

Erinnern unter Migranten

Die Holocaust-Erziehung steht heute vor neuen Herausforderungen: Welche Bedeutung hat der Holocaust für Jugendliche mit türkischen oder polnischen Wurzeln? Und welche Folgen hat das für die Vermittlung in Schule und Unterricht?

Michael Elm

Erinnerung ohne Zeugen

In den kommenden Jahren wird es keine Überlebenden des Holocaust mehr geben, die über ihre Erlebnisse berichten könnten. Aber sie hinterlassen ihre Zeugnisse in Büchern, auf Tonbändern und Filmen. Was bedeutet der Verlust der Zeitzeugen und wie wird sich die Erinnerungskultur verändern?

Christoph Classen

Medien und Erinnerung

Die Formen der Erinnerung haben sich in den vergangenen Jahren durch die Massenmedien gewandelt. Seit der Medienrevolution besteht geradezu ein "Erinnerungsboom", meint Christoh Classen. Aber wie beeinflussen moderne Medien die Erinnerung?

Christoph Corneließen

Erinnern in Europa

Der Holocaust ist in der europäischen Erinnerungskultur verankert. Aber kann man auch von einem gemeinsamen europäischen Gedächtnis sprechen? Welche nationalen Unterschiede gibt es?

Jens Kroh

Erinnern global

Der Holocaust ist Bestandteil der Agenda der internationalen Politik. Aber welche Rolle spielt er im transnationalen Gedächtnis? Wie wird er erinnert, welche Unterschiede gibt es in den Erinnerungskulturen?

Dörte Hein

Virtuelles erinnern

Digitale Medien prägen nicht nur die heutige gesellschaftliche Kommunikation, sie bestimmen auch zunehmend unser Verständnis der Vergangenheit und schaffen neue Formen des Erinnerns und der Vermittlung von Geschichte. Hat das Geschichtsbuch also ausgedient? Und werden Gedenkstättenbesuche überflüssig? Dörte Hein über virtuelles Erinnern.

Harald Welzer

Erinnerungskultur und Zukunftsgedächtnis

Da sich die Zugänge zur Geschichte mit jeder Generation und dem Zeitabstand zu den historischen Ereignissen verändern, muss sich auch die Vermittlungspraxis beständig modernisieren, sagt Harald Welzer.

Volkhard Knigge

Zur Zukunft der Erinnerung

Volkhard Knigge plädiert für einen Abschied vom Paradigma der Erinnerung der moralischen Appelle, Pathosformeln und den gewohnten Formeln und Ritualen. Aber wie kann historisches Lernen der Zukunft aussehen?


 
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Erinnerungsorte
Erinnerungsorte
Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote: zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischem Angebot finden, erfahren sie hier.
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Dossier
Ravensbrück – Überlebende erzählen
Ravensbrück – Überlebende erzählen
Im Frauen-
Konzentrationslager Ravensbrück hatten die Nazis zwischen 1939 und 1945 rund 132.000 Frauen, Kinder und Männer inhaftiert – und Zehntausende ermordet. Im audiovisuellen Projekt erzählen 16 Überlebende von ihrer Inhaftierung, ihren Erinnerungen und ihrem Leid.
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DVD
Zeitabschnitte des Werner Bab
Zeitabschnitte des Werner Bab
Werner Bab überlebte als einer der wenigen das KZ Auschwitz. Anhand seiner Biographie gewährt der Dokumentarfilmer Christian Ender Einblick in das Leben jüdischer Bürger nach Beginn des zweiten Weltkriegs.
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