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Die Geschichte der RAF

Studentenproteste und 68er-Bewegung

Die 1960er Jahre waren unruhig: Vor allem Studenten brachten ihren Unmut über die innen- und auch außenpolitische Situation in zahlreichen Protestaktionen zum Ausdruck. Die RAF bezeichnet diese Zeit später als ihre eigene "Vorgeschichte". Doch inwieweit die Proteste der "68er" als Keimzelle von Terrorismus gesehen werden können, ist sehr umstritten.

Gerd Langguth


Die 68er-Bewegung

Im Interview mit der bpb spricht der Politologe Gerd Langguth über Ursachen und Ziele der Studentenbewegung sowie deren Bedeutung als "Vorgeschichte" der RAF.

Peter Borowsky


APO und Studentenbewegung

Vor allem unter der akademische Jugend war Mitte der 1960er Jahre das Unbehagen am politischen und gesellschaftlichen System der Bundesrepublik weit verbreitet. Als Reaktion auf die erste Große Koalition formierte sich die "APO".

Wolfgang Kraushaar


Rudi Dutschke und der bewaffnete Kampf

Der komplexe Zusammenhang zwischen 68er-Bewegung und der RAF findet in Rudi Dutschke seine Personifikation. Dutschke war zwar einer der ideellen Begründer des Konzepts "Stadtguerilla" - aber entschiedener Gegner des Terrorismus.

Video


Zeitzeuge der 68er-Bewegung

Jörg Schlotterer war 1967/68 Student und Teil der großen Protestbewegung. Er ging mit tausend Anderen auf die Strasse, um für das Ende der weltweiten Missstände zu demonstrieren: "Wir glaubten, dass wir alles verändern können."


 

Der Tod des Studenten Benno Ohnesorg im Jahr 1967 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der 68er-Bewegung. Foto: AP

Herfried Münkler


Warum aus jungen Menschen Terroristen wurden

Die terroristische Ideologie der RAF bot eine "Totaldeutung" der Welt mit einem klaren Freund-Feind-Schema. Gewalt wurde als adäquates Mittel zur Überwindung der politischen Perspektivlosigkeit propagiert.
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