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Dossier - Lateinamerika

Kuba

Seit dem Abbruch der sozialistischen Reformen im Jahr 2000 hat auf Kuba eine neue Runde der Zentralisierung eingesetzt. Die meisten funktionierenden Wirtschaftsunternehmen und Joint Ventures stehen unter Kontrolle der Armee und des Innenministeriums. Neuerdings haben die Beziehungen zu Venezuela eine wichtige Funktion eingenommen. Der Andenstaat versorgt Kuba mit Rohöl gegen Dienstleistungen, Ärzte und Ausbildung. Dennoch: Wirtschaftliche und soziale Probleme, aber auch interne Dauerpropaganda über revolutionäre Moral rütteln längst am Nationalstolz, der alltäglichen Widerstandskraft und Identität der kubanischen Bevölkerung.

Michael Zeuske

Fidel Castro und die Geschichte Kubas

Mit Kuba bringt man seinen Namen in Verbindung: Fidel Castro. Seit annähernd 50 Jahren dominiert er die Innen- wie Außenpolitik des Landes, zuerst als Minister-, dann als Staatspräsident. Doch Kuba steht vor gewaltigen Umbrüchen, und es wird bezweifelt, dass der "ewige Guerillero" sie stemmen kann.

Henky Hentschel

Kubanische Metamorphosen

Für einen US-Dollar musste man 1995 in Havanna 150 kubanische Pesos bezahlen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, dem wichtigsten Wirtschaftsmarkt, zweifelte kaum jemand daran, dass Fidel Castros Utopie endgültig gescheitert war. Nur wenige setzten sich eine "rosarote Brille" auf und glaubten an das Gegenteil, so wie mancher Schriftsteller.

Bert Hoffmann

Soziale Bewegungen in Kuba

Soziale Bewegungen spielen in Kuba keine Rolle – glaubt man zumindest der offiziellen Regierungsposition. Vielmehr ist dort von Massenorganisationen die Rede, die zwei Funktionen erfüllen: Zum einen agieren sie als Interessenvertretung, zum anderen gelten sie als Erfüllungsgehilfe der Revolutionsführung Fidel Castros.

Fischer Weltalmanach

Zahlen und Fakten

Kuba im statistischen Überblick, alle wichtigen Zahlen und Fakten zu Demographie, Politik und Wirtschaft auf einen Blick.


 
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Kulturelle Vielfalt, extreme gesellschaftliche Ungleichheit, Rohstoffreichtum, bedrückende Armut und Gewalt – das Bild Lateinamerikas ist facettenreich. Das Heft gibt einen Überblick über die Geschichte sowie die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Lateinamerikas jenseits der Klischees.
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Lateinamerika erlebte 2006 einen Wahlmarathon. In zehn Staaten wurde gewählt, bei den meisten Wahlen siegten linke Kandidaten, die gern als Populisten bezeichnet werden.
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