Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index


Themen
Innenpolitik
Konfliktstoff Kopftuch
Die politische Debatte
Die juristische Debatte
Die feministische Debatte
Die religiöse Debatte
Einstieg in die Debatte
Zentralrat der Muslime in Deutschland
Christoph Luxenberg
Ralf Ghadban
Die europäische Debatte
Islam in Deutschland
Islamische Gruppen
Publikationen
Veranstaltungen
Wissen
Lernen
ZMI Universität Giessen Arte netzeitung.de Arte ZMI Universität Giessen taz Kulturstiftung des Bundes Berliner Konferenz Universität Duisburg-Essen Köln International School of Design
Suche
Dossier bpb.de


Die religiöse Debatte

Das Kopftuch in Koran und Sunna


Das Frauenbild hinter dem Kopftuch
Ralph Ghadban
Inhalt

Einleitung

Vers 33:53

Vers 33:32-33

Vers 24:30-31

Vers 33:59

Vers 24:60

Das Frauenbild in der Sunna

Schluss

Vers 33:59
Der vierte Vers 33:59 lautet: "Prophet! Sag deinen Gattinnen und Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen (wenn sie austreten) sich etwas von ihrem Gewand [dschilbāb] (über den Kopf) herunterziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, daß sie (als ehrbare Frauen) erkannt und daraufhin nicht belästigt werden. Allah aber ist barmherzig und bereit zu vergeben."

Zum Anlass der Offenbarung: Die Frauen des Propheten gingen wie alle anderen Frauen nachts abseits der Siedlung, um ihre Notdurft zu erledigen. Dabei wurden sie von Männern belästigt. Diese wurden zur Rede gestellt. Sie behaupteten, sie hätten sie mit den Sklavinnen verwechselt. Da wurde der Vers herabgesandt.

In der Tat trugen freie Frauen und Sklavinnen dieselben Kleider. Um die freien Frauen von den Sklavinnen zu unterscheiden, wurden die Musliminnen aufgefordert, ihren dschilbāb, den sie normalerweise beim Ausgehen über dem chimār tragen, über ihr Gesicht zu ziehen und nur ein Auge freizulassen. Diese Bekleidung war bei den freien Jüdinnen und Christinnen, aber vor allem bei den Perserinnen, verbreitet. Daher kommt der Tschador. Diese Art von Bedeckung sollte den sozialen Stand der Frauen zeigen und ihnen daher mehr Respekt und Schutz verschaffen. Nach einer Überlieferung soll Omar den Sklavinnen verboten haben, einen dschilbāb zu tragen und den Kopf zu bedecken wie die Musliminnen.


 
Druck-Version
Artikel versenden
Redaktion

Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home