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Islamismus

Aktuelle Situation

Die Terroranschläge in New York, London und Madrid haben die Welt verändert. Die Festnahmen im September 2007 und die missglückten Anschläge mit Kofferbomben im Sommer 2006 haben gezeigt, dass der islamistische Terrorismus auch Deutschland erreicht hat. Bis 2001 wurden terroristische Anschläge und Selbstmordattentate in erster Linie mit dem Nahostkonflikt in Verbindung gebracht. Seit dem Irak-Krieg gehört das Phänomen zum medialen Alltag. Dabei verfolgen die verschiedenen islamistischen Organisationen unterschiedliche Ziele: Während Gruppen wie Hamas und Hisbollah in erster Linie regional agieren, kämpft al-Qaida den internationalen Jihad. Die Gruppe operiert über nationale Grenzen hinweg, nutzt dabei die neuen Medien und transportiert ihre Ideologie weltweit über das Internet.

Armin Pfahl-Traughber

Islamistische Gruppen in Deutschland

Laut Verfassungsschutzbericht 2010 sind in Deutschland 37.470 Personen in 29 islamistischen Gruppen organisiert. Es gibt gewaltgeneigte, vor allem aber legalistische Gruppen, die durch Politik und Sozialarbeit Einfluss nehmen wollen. Ein Überblick.

Peter Philipp

Die Rolle Irans als Unterstützer islamistischer Gruppen

Seit Jahren sind die islamistischen Gruppen Hamas und Hisbollah die wichtigsten Verbündeten des Iran im Nahen Osten. Beide sollen dem Gottesstaat helfen, seinen Einfluss in der Region zu vergrößern. Mit Erfolg?

Rüdiger Lohlker

Dschihadismus im Internet

Radikalisierung via Internet bis hin zur Aufnahme des bewaffneten Kampfes: seit einigen Jahren lassen sich solche Fälle immer wieder beobachten. Für die Verbreitung islamistischer Inhalte ist mehr und mehr eine Subkultur verantwortlich, die nicht direkt in die dschihadistischen Organisationen eingebunden ist.

Guido Steinberg

Taliban

Die Taliban-Bewegung entstand in den frühen 1990er Jahren als Organisation paschtunisch-afghanischer Flüchtlinge in Pakistan. 1994 eroberte sie weite Teile Afghanistans. Seit ihrem Sturz agieren die Islamisten von Pakistan aus.

Guido Steinberg

Al-Qaida

Was als loser Zusammenschluss ohne genaue Ziele begann, entwickelte sich in den 1990er Jahren zur gefährlichsten Terror-Organisation von Islamisten: al-Qaida.

Peter Philipp

Islamistische Bewegungen im Arabischen Frühling

Es waren nicht die Islamisten, die in Ägypten und Tunesien die Despoten stürzten. Werden sie dennoch die Zukunft dieser Länder beeinflussen können? Und wie sieht es in anderen Teilen der arabischen Welt aus?

Peter Philipp

Hamas und Palästinensischer Islamischer Jihad

Seit Juni 2007 herrscht die militante Hamas im Gaza-Streifen. Sie ist kompromisslos antiisraelisch und betrachtet ganz Israel als "besetztes Gebiet". Ende 2008 eskaliert der Konflikt mit Israel, es kommt zum Gazakrieg. Wer sind Hamas und islamischer Jihad, wo liegen ihre ideologischen Wurzeln?

Peter Philipp

Hisbollah

Die Hisbollah, die "Partei Gottes", ist eine schiitische Bewegung im Libanon. Die Stärke der Islamisten resultiert nicht zuletzt daraus, dass die Schiiten mit rund 30 Prozent der Bevölkerung die größte muslimische Gruppe darstellen.

Christoph Schuck

Islamismus in Südostasien

Die Jemaah Islamiyah ist seit den Anschlägen auf Bali 2002 der Öffentlichkeit bekannt. Neben ihr sind in Südostasien viele islamistische Gruppierungen aktiv. Sie unterscheiden sich in ihrer Struktur, ihren Zielen und ihren Mitteln. Wie sind die Organisationen entstanden und welche Rolle spielen sie in der Region?

Peter Philipp

Islam an der Macht

Iran unterstützt seit vielen Jahren anti-israelische Terrorgruppen. Vor allem Hisbollah gilt als der "verlängerte Arm" Teherans im Libanon. Peter Philipp mit einem Überblick von der "islamischen Revolution" 1979 unter Khomeini bis heute zu Mahmud Ahmadinejad.

Elmar Theveßen

Virtueller Jihad

Die fehlgeschlagenen Attacken der Kofferbomber 2006 und die vereitelten Pläne der Terrorzelle aus Ulm und Saarbrücken 2007 sind deutliche Warnungen: Der Jihad der Extremisten hat Deutschland erreicht.

Volker Trusheim

Selbstmordattentäter

Tel Aviv bis London, von Islamabad bis New York – Selbstmordattentate sind zu einem Synonym für islamistischen Terror geworden. Wo liegen die Wurzeln dieses Phänomens, wer sind die Attentäter? Wie ist das Verhältnis der islamischen Religion zu dieser Form von Gewalt?

Interview mit Herfried Münkler

"Ein Korsett für Schwache"

Wo liegt der Unterschied zwischen herkömmlichen und transnationalen Terrorismus und wer fühlt sich vom Islamismus angezogen? Herfried Münkler im Interview.

Interview mit Ulrich Schneckener

"Terrorismus setzt auf psychologische Effekte"

Schrecken, Panik, das Gefühl von Unsicherheit: Der Terrorismus setzt auf psychologische Effekte. Transnationale Netzwerke sind heute multinationale Unternehmen, die über eigene Verbreitungskanäle verfügen. Ulrich Schneckener im Interview.


 
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Seit den Anschlägen vom 11. September berichten die Medien fast täglich über die al-Qaida. Trotzdem durchschauen nur wenige ihre Strukturen, denn das Terrornetzwerk ist extrem lern- und wandlungsfähig.
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Die Initiative Sicherheitspartnerschaft ist eine Partnerschaft von Sicherheitsbehörden und muslimischen Repräsentanten. Gemeinsam wollen die Partner das friedliche Zusammenleben in Deutschland stärken und gegen Islamismus ankämpfen.
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Religiöse, ideologische und ethnische Konflikte finden in terroristischen Akten ein zerstörerisches Ventil. Bruce Hoffman analysiert die Gefahren dieses "unerklärten Kriegs", die Ursachen und möglichen Entwicklungen politischer Gewalt.
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