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Migration weltweit
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Strategische Migrationspolitik |
| Dr. Steffen Angenendt |
Globalisierung und Öffnung für Zuwanderer
In den hoch industrialisierten Ländern wird die Exportabhängigkeit angesichts der schrumpfenden eigenen
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Pause im Deutschkurs in der VHS Berlin-Schöneberg © Susanne Tessa Müller
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und der wachsenden Weltbevölkerung zunehmen, ebenso wie die Bedeutung der technologischen Innovationsfähigkeit. Alle hoch entwickelten Industrieländer werden zunehmend auf den Import und grenzüberschreitenden Austausch von Wissen angewiesen sein. Die internationale Konkurrenz um Hoch- und Höchstqualifizierte ist bereits heute groß. Um für bestimmte Einwanderer attraktiv zu sein, werden die Industrieländer rechtliche Zuwanderungshindernisse abbauen und eine "Aufnahmekultur" entwickeln müssen. Eine solche Öffnung für eine geregelte Einwanderung wird vielen Regierungen schwer fallen, wenn Einheimische diese Menschen weiterhin in erster Linie als zusätzliche Konkurrenten um Arbeitsplätze oder Sozialleistungen auffassen oder sie als Sicherheitsrisiko wahrnehmen.
Hier müssen geeignete Steuerungsverfahren entwickelt und getestet werden, es müssen aber auch weit größere Anstrengungen als bisher unternommen werden, um die Gesellschaft auf die wachsende Vielfalt der Bevölkerung einzustellen.
01. Juni 2009 |
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