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Dossier bpb.de


Dossier - Lateinamerika

Bolivien

Als Evo Morales zum ersten indigenen Präsidenten Boliviens gewählt wurde, setzte er eine Verstaatlichungswelle in Gang, von der bis heute auch die Erdöl- und Gaswirtschaft des kleinen Staates betroffen ist. Zugleich brachte er mit seinem Sieg die althergebrachte Parteienlandschaft ins Wanken. Nun wartet eine noch größere Hürde: die Umsetzung einer neuen Magna Charta, die kürzlich von der Verfassunggebenden Versammlung verabschiedet wurde. Damit soll der Andenstaat, der früher für seine chronische Instabilität bekannt war, auf die politische Zukunft vorbereitet werden.

Peter Birle

Von der vergessenen Revolution zum neuen Gesellschaftsvertrag?

Im Januar 2006 wurde Evo Morales als Präsident Boliviens vereidigt. Damit ist zum ersten Mal ein Repräsentant der indigenen Bevölkerung zum Staatsoberhaupt gewählt worden.

Robert Lessmann

Bolivien: Vom Zusammenstoß zum Dialog der Kulturen?

In Bolivien wird über die Zukunft des Landes so breit und intensiv gestritten wie niemals zuvor. Zum ersten Mal sind an diesen Gesprächen alle gesellschaftlichen Gruppen beteiligt - auch Soziale Bewegungen.

Timo Berger

Verstaatlichungspolitik in Bolivien

Am 1. Mai 2006 verkündete Präsident Evo Morales, dass die "Plünderung der natürlichen Ressourcen durch die transnationalen Konzerne" vorbei sei. Es setzte eine Welle der "Nationalisierung" ein, der sich selbst die mächtigsten Mineralölfirmen unterordnen mussten.

Karen Naundorf

Lasst uns doch in Ruhe arbeiten!

Kinderarbeit gehört abgeschafft. Wirklich? In Bolivien kämpfen Kinder für ihr Recht auf Arbeit, um ihre Eltern zu unterstützen. Sie fordern eine Krankenversicherung,fairen Lohn, schulkompatible Arbeitszeiten. Ein Besuch

Fischer Weltalmanach

Zahlen und Fakten

Bolivien im statistischen Überblick, alle wichtigen Zahlen und Fakten zu Demographie, Politik und Wirtschaft auf einen Blick.


 
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Schwerpunkt
America Latina
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Mit dem Jahr 2010 beginnen in vielen Ländern Lateinamerikas die Feierlichkeiten zu 200 Jahren staatlicher Unabhängigkeit von den ehemaligen Kolonialmächten. Wie sehen die historischen und aktuellen Beziehungen des Kontinents zu Europa und Deutschland aus?
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Kulturelle Vielfalt, extreme gesellschaft-
liche Ungleichheit, Rohstoffreichtum, bedrückende Armut und Gewalt – das Bild Lateinamerikas ist facettenreich. Das Heft gibt einen Überblick über die Geschichte sowie die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Lateinamerikas jenseits der Klischees.
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In diesem Jahr wird auf dem lateinamerikanischen Subkontinent das Bicentenario gefeiert: der Anfang vom Ende der europäischen Kolonialherrschaft. Die Helden der Revolutionen sind lange tot oder in die Jahre gekommen.
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Von der Kolonialisierung über den Kampf um Unabhängigkeit bis hin zur Ausbildung von Staaten und Nationen: Die kleine Geschichte Lateinamerikas erzählt die wechselvolle Geschichte dieses Kontinents.
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Die politischen Systeme in Nord- und Lateinamerika
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Bei den Staaten Nord- und Südamerikas handelt es sich um heterogene, politisch stark untergliederte Weltregionen, deren politische Traditionen sich aus unterschiedlichen Quellen und historischen Erfahrungen speisen. Das Buch analysiert ihre politischen Strukturen und Beziehungen.
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