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Gender Mainstreaming

Gender Mainstreaming - was heißt das eigentlich? Eine plausible Erklärung findet man auf der Seite des Gender Kompetenzzentrums. Hier heißt es:

"Gender Mainstreaming (GM) – das ist auf Gleichstellung ausgerichtetes Denken und Handeln in der täglichen Arbeit einer Organisation. Das Ziel von GM ist die Erreichung von tatsächlicher Gleichstellung von Frauen und von Männern im Sinne des Artikels 3 Absatz 2 Grundgesetz. Gender Mainstreaming ist eine rechtlich verankerte Strategie mit der dieses Ziel durchgängig umgesetzt werden kann. Die Umsetzung von Gender Mainstreaming stellt in allen Handlungsfeldern und Sachgebieten sicher, dass politische Programme, Maßnahmen oder Dienstleistungen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frauen und von Männern untersucht und bewertet sowie entsprechende Maßnahmen zur Gleichstellung ergriffen werden. Dabei wird zunächst z.B. im Rahmen einer Gender-Analyse geprüft, ob und inwiefern Frauen und Männer in ihrer Vielfalt von der entsprechenden Maßnahme betroffen sind. Eine solche Gender-Analyse kann dazu führen, Maßnahmen zur Frauenförderung zu ergreifen, die gerade dort wichtig sind, wo Benachteiligungen von Frauen abzubauen sind. Es kann auch sachgerecht sein, Maßnahmen zur Förderung von Männern zu ergreifen, wenn dies dem Ziel Gleichstellung dienlich ist, wie z.B. Väter direkt mit einer Kampagne zur Elternzeit zu adressieren."

Veranstaltungsdokumentation (Oktober 2010)

Das flexible Geschlecht

Geschlechterkategorien sind in den letzten Jahren zunehmend erodiert – haben sich Gender-Debatten damit erübrigt? Sind Emanzipierte und flexible Menschen automatisch glücklich? Die Veranstaltung diskutierte neue und alte Ungleichheiten an den Schnittstellen von Geschlecht, Sexualität, Status, Identität und Differenz und fragte nach den Glücks- und Krisenmomenten heutiger Emanzipation.

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 24-25/2008)

50 Jahre Gleichberechtigung

Höher qualifziert und schlechter bezahlt? Unvereinbarkeit von Beruf und Familie? 50 Jahre nach der gesetzlichen Gleichstellung von Frau und Mann ist die Debatte um die Chancengleichheit längst nicht verklungen. Trotz vermeintlicher Erfolge besteht noch erheblicher Nachholbedarf in Sachen Gleichberechtigung.
Bestellen: 50 Jahre Gleichberechtigung

Gender Mainstreaming

GEcel: Civic Education and Learning for Gender Mainstreaming – Transnational cooperation projects, EU-Programme SOCRATES, Act. Grundtvig 1

Aufbauend auf den Ergebnissen der Lernpartnerschaft arbeitet nun ein Team von sieben Partnerorganisationen aus fünf Ländern – koordiniert durch die bpb, unterstützt durch die Europäische Kommission – seit Oktober 2003 in einem internationalen Kooperationprojekt weiterhin zusammen (nur in englisch / only in english).

Veranstaltungsdokumentation (September 2002)

Kongress: Implementation of Gender Mainstreaming

Wie kann man die Chancengleichheit von Frauen und Männern nachhaltig fördern? Bei dem internationalen Kongress wurde über die Herausforderungen von Gender Mainstreaming auf nationaler und europäischer Ebene diskutiert. Lesen Sie hier ausgewählte Beiträge der Referenten.

Informationen zur politischen Bildung (Heft 254)

Frauen in Deutschland

Der tiefgreifende Wandel in Rolle, Selbstverständnis und Lebenssituation der Frauen gehört zu den gravierenden gesellschaftlichen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts.

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 44/2003)

Erwerbstätigkeit von Frauen und Kinderbetreuungskultur in Europa

Ein Vergleich Deutschlands mit anderen europäischen Staaten zeigt: Der "Knackpunkt" einer fortschrittlichen Frauen- und Familienpolitik liegt in der Bereitstellung von Betreuungseinrichtungen für Kinder. Deutschland schneidet im europäischen Vergleich schlecht ab; entsprechend hoch ist der Anteil an privater Familienarbeit.

Themenblätter im Unterricht

Nr. 19 - Familie und Frauen-Rollen

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt" (Art.3). Gleichberechtigung realisiert sich jedoch nicht allein durch Normenkataloge. Gleichberechtigung wird gelebt - oder auch nicht. Sie ist konfrontiert mit etablierten Rollenbildern und Verhaltens- mustern. Das Arbeitsblatt wählt daher biografische Zugänge zu diesem Thema.

Themen und Materialien

Geschlechterrollen vor dem Hintergrund unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen

Welche Rolle spielen Geschlechter in der Religion? Und welche Rolle spielen Männer und Frauen in verschiedenen Religionen? Diesen und weiteren Fragen widmen sich die in diesem Band zusammengestellten Themen, Materialien und Fachtexte.
Bestellen: Geschlechterrollen vor dem Hintergrund unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 31-32/2000)

Geschlechtergerechtigkeit - Gender

Die Demokratie der Geschlechter in der Bundesrepublik Deutschland wird auf den Prüfstand gestellt. Und zwar aus Sicht sowohl der Frauenforschung als auch der in der Bundesrepublik noch jungen Männerforschung. Sieben Autorinnen und ein Autor haben eine Bestandsaufnahme vorgenommen und einen Blick in die Zukunft getan.

Hörbuch

Verlacht, verboten und gefeiert - Zur Geschichte des Frauenfußballs

Deutschlands Mädchen- und Frauenfußball boomt. Die Nationalelf ist Weltmeister und sechsfacher Europameister, die Zahl der aktiven Kickerinnen steigt weiter an. Doch dem Erfolg geht eine dornenreiche Geschichte der Fußball-Gleichberechtigung voraus.
Bestellen: Verlacht, verboten und gefeiert - Zur Geschichte des Frauenfußballs

Schriftenreihe (Bd. 765)

Die Kunst des Aufstiegs

Die soziale Realität ist eine gesellschaftliche Konstruktion. Die Autorin legt die Konstruktionspläne offen und ermöglicht so einen neuen Blick auf den Zusammenhang zwischen Lebensentwürfen, Karrierespielregeln und Unternehmenskultur. Ihre bundesweite Studie untersucht, was Frauen in Führungspositionen kennzeichnet.
Bestellen: Die Kunst des Aufstiegs

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 15-16/2010)

Homosexualität

Zwischen fünf und zehn Prozent der Weltbevölkerung sind homosexuell. Nach aller wissenschaftlichen Erkenntnis ist Homosexualität ein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal. Weltweit unterliegen Lesben und Schwule jedoch bis heute vielfältigen Formen der Diskriminierung. Nicht selten wird ihnen mit Angst oder gar Hass begegnet.
Bestellen: Homosexualität
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09. Februar 2012
Aus Politik und Zeitgeschichte
Lebensentwürfe
Lebensentwürfe
Noch nie waren so viele verschiedene Lebensmodelle möglich wie heute. Doch der Abbau gesellschaftlicher Zwänge bedeutet nicht automatisch mehr Wahlfreiheit für alle.
Lebensentwürfe