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Dossier Afrika

Wirtschaft

Die Kolonialzeit hinterließ den afrikanischen Staaten ein schweres Erbe mit einer überwiegend auf Monokulturen ausgerichteten Landwirtschaft und einer Industrie, die in erster Linie am Rohstoffexport orientiert ist. Nahezu alle Länder Afrikas stehen bis zum heutigen Tage vor ähnlichen (markt)wirtschaftlichen Herausforderungen: einer notwendigen Industrialisierung und dem Aufbau einer international wettbewerbsfähigen Produktion bei gleichzeitiger Ausbildung von Fachkräften. Botswana, ein rohstoffreiches Binnenland, und die Inselrepublik Mauritius zählen zu den "emerging economies", die durch eine ausgewogene Wirtschaftspolitik den Sprung in die mittlere Einkommensklasse geschafft haben.

Robert Kappel

Strategien für Wirtschaft und Gesellschaft

Strategien für Wirtschaft und Gesellschaft Nach ihrer Unabhängigkeit standen viele afrikanische Staaten vor einem Problem: das Potenzial ihrer Wirtschaft lag durch den kolonialen Einfluss am Boden. Strategien für eine nachhaltige Entwicklung bei der Industrialisierung und Armutsbekämpfung rückten somit in den Vordergrund.

Henning Melber

Reif für die Konkurrenz? - Afrikas Märkte zwischen Freihandel und Protektionismus

Sind die Märkte vor allem südlicher Entwicklungsländer der Herausforderung durch die freie Konkurrenz mit den Industrieländern gewachsen? Bedürfen sie eines fortgesetzten Schutzes? Diese Fragen erweisen sich bei genauer Prüfung als falsch gestellt, weil sie von irrigen Annahmen ausgehen.

Axel Harneit-Sievers

Rohstoffe für den Export

Afrikas Rolle in der Weltwirtschaft besteht vor allem in seiner Bedeutung als Exporteur von Rohstoffen. Metalle und andere Mineralien, Erdöl und Erdgas sowie eine breite Spanne nicht oder wenig verarbeiteter Agrarprodukte machten nach Angaben der Welthandelsorganisation im Jahre 2003 rund zwei Drittel des afrikanischen Exporthandels aus.

Konrad Schliephake

Von der Kornkammer zum Industrieraum

Worin liegen die Gründe für den Rückgang des Bruttosozialprodukts in den Maghrebstaaten? Länder wie Tunesien oder Ägypten mussten in den Sechzigerjahren einen enormen Anstieg ihrer Bevölkerungszahlen verkraften. Fatal wirkten sich ebenso Konzepte zur Modernisierung der Landwirtschaft aus.


Robert Kappel

Wirtschaftsreformen und Armutsbekämpfung

Uganda, Botswana und Mauritius werden als Erfolgsmodelle einer prosperierenden Wirtschaft in Afrika gefeiert. Obwohl in den vergangenen 15 Jahren ihr Bruttosozialprodukt extrem angestiegen ist, sind sie dennoch gekennzeichnet durch: unterschiedliche Stufen in der Entwicklung, Reformerfolge und lokale Voraussetzungen.


 

Skyline von Johannesburg, Foto: Pete Shelley

Konrad Schliephake

Naturraum, Klima und natürliche Ressourcen

Bis heute hat sich Afrika einen Großteil seiner natürlichen Vielfalt bewahrt. Verschiedene Klimazonen und Ökosysteme begünstigen facettenreiche Naturräume. Sie schufen auch Bedingungen für den Anbau einer breiten Palette an Nahrungsmitteln und landwirtschaftlichen Rohstoffen. Hinzu kommen zahlreiche mineralische Bodenschätze.

Fouad Ibrahim / Sonja Hegasy u.a.

Ägyptens Weg in die Moderne

Die Wasserversorgung durch den Nil ist für Ägypten von zentraler Bedeutung. Sie ist ein Argument für den ökonomischen Wandel zur Moderne, den das Land erfolgreich bewältigt hat. Welche Auswirkungen können dennoch Bevölkerungswachstum, Urbanisierung sowie gesellschaftliche und räumliche Disparitäten für das Land haben?

Wolfgang Fengler

Strukturanpassung und Verschuldung

Programme zur Strukturanpassung sollen afrikanische Regierungen mit Hilfe zinsgünstiger Kredite dazu ermutigen, ökonomische Reformen durchzuführen. Seit ihrer Einführung versiebenfachte sich das jährliche Volumen der Kredite in Afrika südlich der Sahara auf ein Gesamtvolumen von sechs Milliarden US-Dollar.
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