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Dossier Afrika
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Wirtschaft
Die Kolonialzeit hinterließ den afrikanischen Staaten ein schweres Erbe mit einer überwiegend auf Monokulturen ausgerichteten Landwirtschaft und einer Industrie, die in erster Linie am Rohstoffexport orientiert ist. Nahezu alle Länder Afrikas stehen bis zum heutigen Tage vor ähnlichen (markt)wirtschaftlichen Herausforderungen: einer notwendigen Industrialisierung und dem Aufbau einer international wettbewerbsfähigen Produktion bei gleichzeitiger Ausbildung von Fachkräften. Botswana, ein rohstoffreiches Binnenland, und die Inselrepublik Mauritius zählen zu den "emerging economies", die durch eine ausgewogene Wirtschaftspolitik den Sprung in die mittlere Einkommensklasse geschafft haben. |
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 Strategien für Wirtschaft und Gesellschaft

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| Strategien für Wirtschaft und Gesellschaft
Nach ihrer Unabhängigkeit standen viele afrikanische Staaten vor einem Problem: das Potenzial ihrer Wirtschaft lag durch den kolonialen Einfluss am Boden. Strategien für eine nachhaltige Entwicklung bei der Industrialisierung und Armutsbekämpfung rückten somit in den Vordergrund. |
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 Rohstoffe für den Export

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| Afrikas Rolle in der Weltwirtschaft besteht vor allem in seiner Bedeutung als Exporteur von Rohstoffen. Metalle und andere Mineralien, Erdöl und Erdgas sowie eine breite Spanne nicht oder wenig verarbeiteter Agrarprodukte machten nach Angaben der Welthandelsorganisation im Jahre 2003 rund zwei Drittel des afrikanischen Exporthandels aus. |
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 Von der Kornkammer zum Industrieraum

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Worin liegen die Gründe für den Rückgang des Bruttosozialprodukts in den Maghrebstaaten? Länder wie Tunesien oder Ägypten mussten in den Sechzigerjahren einen enormen Anstieg ihrer Bevölkerungszahlen verkraften. Fatal wirkten sich ebenso Konzepte zur Modernisierung der Landwirtschaft aus.
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 Wirtschaftsreformen und Armutsbekämpfung

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| Uganda, Botswana und Mauritius werden als Erfolgsmodelle einer prosperierenden Wirtschaft in Afrika gefeiert. Obwohl in den vergangenen 15 Jahren ihr Bruttosozialprodukt extrem angestiegen ist, sind sie dennoch gekennzeichnet durch: unterschiedliche Stufen in der Entwicklung, Reformerfolge und lokale Voraussetzungen. |
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| Skyline von Johannesburg, Foto: Pete Shelley |
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 Naturraum, Klima und natürliche Ressourcen

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| Bis heute hat sich Afrika einen Großteil seiner natürlichen Vielfalt bewahrt. Verschiedene Klimazonen und Ökosysteme begünstigen facettenreiche Naturräume. Sie schufen auch Bedingungen für den Anbau einer breiten Palette an Nahrungsmitteln und landwirtschaftlichen Rohstoffen. Hinzu kommen zahlreiche mineralische Bodenschätze. |
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Fouad Ibrahim / Sonja Hegasy u.a.
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 Ägyptens Weg in die Moderne

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| Die Wasserversorgung durch den Nil ist für Ägypten von zentraler Bedeutung. Sie ist ein Argument für den ökonomischen Wandel zur Moderne, den das Land erfolgreich bewältigt hat. Welche Auswirkungen können dennoch Bevölkerungswachstum, Urbanisierung sowie gesellschaftliche und räumliche Disparitäten für das Land haben? |
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 Strukturanpassung und Verschuldung

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| Programme zur Strukturanpassung sollen afrikanische Regierungen mit Hilfe zinsgünstiger Kredite dazu ermutigen, ökonomische Reformen durchzuführen. Seit ihrer Einführung versiebenfachte sich das jährliche Volumen der Kredite in Afrika südlich der Sahara auf ein Gesamtvolumen von sechs Milliarden US-Dollar. |
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