Die Parteien haben eine wichtige Rolle im politischen System der Bundesrepublik. Sie vertreten die Interessen ihrer Mitglieder und Wähler und versuchen, sie durch Teilhabe an der Macht politisch durchzusetzen.
Parteiendemokratie und Mediendemokratie werden oft in einem Atemzug genannt werden. Wie funktionieren sie? Und wer bestimmt die Themen auf der politischen Agenda: Medien, Wähler oder Parteien?
Rechtsextremismus ist längst keine Randerscheinung mehr. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet sind Strukturen entstanden, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage stellen.
DKP, MLPD, Autonome und Antifaschisten, Antideutsche und Antiimperialisten: Zum linksextremen Spektrum zählen eine ganze Reihe Gruppen, Parteien und Strömungen, die kaum auf einen Nenner zu bringen sind. Das Dossier beleuchtet Ideologie, Struktur und Geschichte des Linksextremismus in Deutschland.
Unmittelbar nach Kriegsende gab es in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands die Chance zum Aufbau einer pluralistischen Parteienlandschaft. Der Autor zeigt, welche Prozesse schließlich zu dem von der SED dominierten Blocksystem der DDR führten.
Wann ist eine Partei extremistisch? Weder in der öffentlichen Diskussion noch in der Wissenschaft herrscht Einigkeit über den Begriff. Die neue APuZ bietet Definitionen, gibt einen Überblick über radikale Parteien in Europa und zeigt neue Entwicklungen extremistischer Parteien.
Die großen Integrationsparteien verlieren ihre sozialen Verwurzelungen, die tradierten sozialen Milieus der Nachkriegszeit sind weitgehend verschwunden, Milieuanalysen ergeben eine Vielzahl von Kultur- und Lebensstilen. Was bedeutet dies für Politik und Gesellschaft? Das Buch zeigt Perspektiven auf.
Als vor etwa 20 Jahren ein neuartiger Typus rechtspopulistischer Parteien in Westeuropa die politische Bühne betrat, war man geneigt, dies als ein kurzfristiges Protestphänomen abzutun. Was als Randerscheinung begann, ist zu einer Herausforderung der Politik und des politischen Systems geworden.
Das Ergebnis der Bundestagswahl vom 18. September 2005 war ein Patt: Weder die Union noch die SPD konnten mit ihren Wunschpartnern FDP und Bündnis90/Die Grünen eine mehrheitsfähige Regierung bilden. Beide "Lager" hatten ihr Wahlziel verfehlt. Das Wahlergebnis ließ nur eine Option zu: die große Koalition von Union und SPD.
Die große Koalition ist Geschichte. Bundeskanzlerin Angela Merkel regiert in dieser Legislaturperiode mit ihrer "Wunschkoalition" aus CDU/CSU und FDP. Doch viele Beobachter sehen das Ende des Modells "Volkspartei" gekommen, denn gesellschaftliche Milieus erodieren und "langfristige Grundüberzeugungen" schwinden.
Die Darstellung der 60-jährigen Fraktionsgeschichte der CDU/CSU reicht von der konstituierenden Sitzung 1949 bis 2009. Mit der Schilderung der einzelnen Entwicklungsphasen der Fraktion verbindet der Sammelband Analysen der Kontroversen, der Richtungsentscheidungen und der Wendepunkte.
Das sich an ein breiteres Publikum wendende Grundlagenwerk informiert über die politischen Institutionen und analysiert wichtige politische Akteure und Einrichtungen. Es beleuchtet darüber hinaus das internationale Umfeld, das die deutsche Politik von Anfang an geprägt hat.
Von Agrarpolitik bis Zivilgesellschaft: Das Lexikon erläutert verständlich zentrale politische Begriffe, Institutionen und Prozesse sowie alle wichtigen Politikfelder. Auch die Neuauflage richtet sich an alle, die als Lernende, Lehrende oder beruflich mit Politik befasst sind.
Das repräsentativ-demokratische System steckt in einer Vertrauenskrise. In der Sozialwissenschaft wird längst der Befund einer "Postdemokratie" erhoben. Ist in der "Spaßgesellschaft" das "Bohren dicker Bretter" wirklich altmodisch und uncool? Demokratie neu denken meint: Partizipationsmöglichkeiten zu nutzen und (insbesondere digital) auszubauen und innerparteiliche Demokratie intelligenter zu gestalten.