Der Deutsche Bundestag

Wahlen und Demokratie

"Freie Wahlen" war eine der wichtigsten Forderungen bei den Demonstrationen gegen die SED-Herrschaft in der DDR 1989. Ohne Wahlen gibt es keine Demokratie im westlich-liberalen Verständnis. Wahlen legitimieren politische Herrschaft für begrenzte Zeit. Dann entscheiden die Regierten erneut über die Verteilung der politischen Macht und kontrollieren so die Herrschenden. Denn, so Karl R. Popper: "Jede Regierung, die man wieder loswerden kann, hat einen starken Anreiz, sich so zu verhalten, dass man mit ihr zufrieden ist."

"Dem Deutschen Volke", Widmung am Giebel des Reichstagsgebäudes.

Hans Vorländer

Demokratie – Geschichte eines Begriffes

Demokratie heißt Mehrheitsherrschaft. Doch die Frage nach der Form der Ausübung dieser Herrschaft führte in der Geschichte zu ganz unterschiedlichen Auffassungen: Es gibt nicht bloß eine Demokratie. Weiter...

Besucher im Deutschen Bundestag

Karl-Rudolf Korte

Warum wählen?

Wir leben in einer repräsentativen Demokratie, einer Herrschaft auf Zeit mit Zustimmung des Volkes. Die Entscheidungen der Mehrheit sind für alle verbindlich. Doch Wahlen sorgen für Kontrolle und wechselnde Mehrheiten. Weiter...

Parteien zeigen Gesichter

Karl-Rudolf Korte

Zur Wahl gestellt: die Parteien

Für die demokratische Willensbildung und für den Wahlakt sind Parteien unersetzbar. Sie sind einer der wichtigsten Faktoren der politischen Meinungsbildung. Doch Parteien stoßen auf Kritik, seit es sie gibt: Als Mittler zwischen politischem System und Bürgern sind sie oft überfordert - denn sie haben viele Funktionen gleichzeitig zu erfüllen. Weiter...

Einblicke im historischen Reichstag.

Jürgen Dittberner

Die deutschen Parteien: Defizite und Reformideen

Die Reform gesellschaftlicher Strukturen muss mit innerparteilichen Reformen einher gehen, um die Glaubwürdigkeitskrise der Parteien zu überwinden. Welche Maßnahmen sollten sowohl zum Nutzen der Parteien als auch zum Wohle der Gesellschaft dringend umgesetzt werden? Weiter...

Eine breitgefächerte Parteienlandschaft stellt sich zur Wahl.

Karl-Rudolf Korte

Veränderungen im Parteiensystem

Mitte der siebziger Jahre entfielen 99 Prozent der Stimmen auf CDU/CSU, SPD und FDP. Dieses "Zweieinhalbparteiensystem" wich in den achtziger Jahren dem Blocksystem Schwarz-Gelb versus Rot-Grün. Doch mit der Ära Kohl hat sich auch ein kollektives Geschichtsbild verabschiedet, so Karl-Rudolf Korte. Weiter...

Wahlen in Deutschland (Zahlen und Fakten)Zahlen und Fakten

Wahlen in Deutschland

Welche Partei erhielt bei der Bundestagswahl 2009 die meisten Stimmen? Welche die meisten Direktmandate? Steigt die Wahlbeteiligung mit dem Alter oder nimmt sie eher ab? Hier erhalten Sie die Antworten auf diese Fragen und weitere Informationen zu den Bundestagswahlen. Weiter...