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Dossier Energiepolitik
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Der globale Energiemarkt
Die internationale Politik wird zunehmend durch das Kräfteverhältnis zwischen Energieproduzenten und -konsumenten bestimmt. Die steigende Nachfrage nach Öl und Gas machen beide zu zentralen politischen Faktoren. Noch dazu kehren einige ressourcenreiche Länder zurück zum Energienationalismus. Eine Welt, die zu über 80 Prozent fossile Energieträger verbraucht und über Jahrzehnte dementsprechend ihre energiewirtschaftlichen Infrastrukturen aufgebaut hat, braucht auch in naher Zukunft einen gesicherten Nachschub an Öl, Gas und Kohle. Wie kann eine weltweite Kooperation auf dem globalen Energiemarkt aussehen? Und welche Rolle spielen die verschiedenen Regionen sowohl als Energielieferanten wie auch -konsumenten? |
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 Der globale Energiemarkt: Kooperation statt Konfrontation

Öl und Gas sind längst zu wichtigen Faktoren der internationalen Politik geworden. Importabhängigkeiten, Versorgungssicherheit und das Geschäft mit Rohstoffen nehmen starken Einfluss auf politische Entscheidungen. Doch wie kann der internationale Energiemarkt geregelt werden?
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 Die nationalen Energiekonzerne

Internationale Ölkonzerne, wie Shell oder BP, sind allseits bekannt, doch mittlerweile dominieren nationale Ölunternehmen den Markt. Gazprom, Saudi Aramco oder auch Venezuelas Öl- und Gasgesellschaft PDVSA zählen dazu. Wem gehören diese Ölkonzerne und wie marktorientiert agieren sie?
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 Weltmeere: Ringen um Ressourcen

Zuletzt hisste Russland 4.200 Meter tief im Meer – genau unter dem Nordpol – seine Flagge und demonstrierte somit seine Gebietsansprüche. Die Arktis lässt viele auf reichhaltige Öl- und Gasreserven hoffen. Doch genaue Schätzungen gibt es nicht, und ebenso vage bleiben die Förderkosten.
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 Afrika – die Energiewirtschaft boomt

Die größten unerschlossenen Reserven an Erdöl und -gas lagern in Afrika. Doch nur ein Fünftel der Bevölkerung ist an ein Stromnetz angeschlossen. Der Aufschwung mindert nicht die sozialen und politischen Spannungen.
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 Factsheet Afrika

Afrika ist reich an Ressourcen: Vor allem bei Erdöl und Erdgas wird Afrika künftig eine wichtige Rolle spielen. Heute finden sich über 9 Prozent der Erdöl- und gut 8 Prozent der Erdgasreserven auf dem Kontinent.
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 Asien – Wirtschaftsboom und globale Energieinteressen

China ist heute der zweitgrößte Ölverbraucher der Welt. Der anhaltende Wirtschaftsboom in Asien führt zu einem wachsenden Energiebedarf. China und auch Indien suchen deshalb neue Energielieferanten oder tätigen eigene Investitionen, in Afrika wie auch Asien. Dabei gilt das Prinzip der Nichteinmischung.
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Detlef Nolte, Christina Stolte
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 Südamerika – zwischen Überfluss und Knappheit

Der steigende Energiebedarf hat das Kräfteverhältnis in Südamerika verschoben. Die Andenstaaten gewinnen an Bedeutung, und Venezuela verstaatlicht seine Energieressourcen. Auf dem Kontinent zeichnet sich ein Energienationalismus ab, aber auch die Chance auf verstärkte Integration.
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| Pipelines einer italienischen Ölfirma in Nigeria. Foto: AP |
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 Russland und der Kaspische Raum – Exportschlager Energie

Seit 2005 bringt eine Pipeline Öl von Aserbaidschan über Georgien bis zur türkischen Mittelmeerküste. Einige Staaten des Kaspischen Raums sind reich an Öl und auch Gas, ebenso ihr Nachbar Russland. Das Exportgeschäft läuft gut, doch die Länder selbst haben einen hohen Energieverbrauch.
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 Der Nahe und Mittlere Osten – die Tankstelle der Welt

Rund 60 Prozent der Erdölreserven weltweit befinden sich in nur fünf Staaten des Nahen und Mittleren Ostens. Wenn zurzeit die Ölpreise Rekordniveau erreichen, bedeutet das viel Geld in den Staatskassen. Ebenso bringen die globalen Ölbegehrlichkeiten aber auch politischen Einfluss.
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 Factsheet Naher Osten

Die Bedeutung des Nahen und Mittleren Osten für den globalen Energiemarkt ist enorm: 61 Prozent der Erdölreserven weltweit befinden sich in der Region.
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 Die USA – Notwendigkeit eines neuen Energiekurses

Die USA beanspruchen mehr als ein Fünftel des weltweiten Energieverbrauchs. Vor allem braucht das Land Öl; 60 Prozent werden mittlerweile aus dem Ausland importiert. Dabei sind viele Bürger längst zu einem Kurswechsel bereit. Doch die Regierung stellt sich bislang quer.
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 Factsheet Nordamerika

Die USA, Kanada und Mexiko besitzen umfangreiche Energieressourcen, vor allem beim Erdöl. Zugleich verbrauchen die Länder Nordamerikas fast 26 Prozent des weltweiten Primärenergiekonsums.
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 Factsheet Südamerika

Die Länder Süd- und Zentralamerikas sind für den globalen Weltmarkt vor allem bei den Erdöl- und Erdgasvorkommen von Bedeutung. 9 Prozent der Erdöl- und rund 4 Prozent der Erdgasreserven finden sich in der Region.
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