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Dossier Parteien
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Die Grüne Jugend |  |
| David Teller |
| Die Jugendorganisation von Bündnis 90/Die Grünen steht der Partei nahe, ist jedoch unabhängig. Ihr Motto: "Wir sind ökologisch, sozial, globalisierungskritisch, basisdemokratisch, emanzipiert, antirassistisch, international und gewaltfrei."
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| Ein Mitglied der Grünen Jugend macht seinen Standpunkt zum Kohleabbau auf der Bundesdelegiertenkonferenz 2008 publik. Foto: AP. |
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 |  | Geschichte
Die Grüne Jugend (GJ) ist der eigenständige Jugendverband von Bündnis90/Die Grünen. Zum Selbstverständnis der GJ heißt es auf ihrer Homepage: "Wir sind ökologisch, sozial, globalisierungskritisch, basisdemokratisch, emanzipiert, antirassistisch, international und gewaltfrei" (Grüne Jugend 2009). Die GJ sieht sich inhaltlich als Bündnis90/Die Grünen nahe stehend, aber gleichzeitig als kritisch und unabhängig gegenüber der Mutterpartei.
Den Vorsitz des Verbands teilen sich eine so genannte Bundessprecherin und ein Bundessprecher. Bundessprecherin ist seit Oktober 2009 Gesine Agena, Bundessprecher ist seit November 2008 Max Löffler.
Die GJ zählt etwa 6.500 Mitglieder, die zwischen 14 und 27 Jahren alt sind. Die Mitgliedschaft ist nicht an die Zugehörigkeit in der Mutterpartei gebunden, jedoch werden umgekehrt alle Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen, die jünger als 27 Jahre sind, automatisch Mitglied bei der Grünen Jugend.
Die GJ ging aus dem 1994 gegründeten Grün-Alternativen Jugendbündnis (GAJB) hervor und hat sich 2000 in Grüne Jugend umbenannt. Auf dem Bundesparteitag in Rostock im Jahr 2001 wurde die Grüne Jugend von Bündnis90/Die Grünen als jugendpolitische Vereinigung anerkannt.
Struktur
Die Grüne Jugend gliedert sich in einen Bundesverband und 16 Landesverbände, die autonom über Regelungen für kommunale Gebietsverbände entscheiden können. Das wichtigste Organ des Bundesverbandes ist die Mitgliederversammlung, die mindestens zweimal im Jahr tagt. Stimmberechtigt sind alle anwesenden Mitglieder der Grünen Jugend.
Die zentralen Aufgaben der Mitgliederversammlungen liegen in der Bestimmung der politischen und organisatorischen Richtlinien des Bundesverbandes und der Wahl des Bundesvorstandes. Der Bundesvorstand führt die laufenden Geschäfte des Bundesverbandes und setzt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung um.
Zwischen den Mitgliederversammlungen ist der Bundesausschuss das höchste beschlussfassende Gremium der GJ. Er setzt sich zusammen aus dem Bundesvorstand, je zwei Delegierten der Landesverbände, je einem Vertreter der Fachforen und einem Vertreter der Grün-Alternativen Hochschulgruppen. Zur inhaltlichen Unterstützung des Bundesvorstandes können Fachforen gebildet werden, die inhaltlich zu spezifischen Themen arbeiten.
Die Landesverbände befassen sich im Wesentlichen mit Fragen der Landespolitik. Auf internationaler Ebene ist die GJ Mitglied in der Federation of Young European Greens (FYEG), dem europäischen Dachverband grüner und Grünen-naher Jugendorganisationen. Das Mitgliedermagazin "SPUNK" wird vom Bundesverband herausgegeben und erscheint mehrmals im Jahr. Sitz der GJ ist in Berlin.
Literatur
Grüne Jugend, 2009: Jung, grün & stachelig! http://www.gruene-jugend.de/ueberuns/ (26.08.2009)

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22. Februar 2010 |  |
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