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Dossier USA
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Die außenpolitischen Positionen von Obama und McCain |
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| Helga Haftendorn |
| Wie werden die Präsidentschaftswahlen in den USA ausgehen? Nach quälend langen Vorwahlen stehen nun die Kandidaten für den 4. November 2008 fest. Oft wird indes vergessen, dass der amerikanische Präsident nicht direkt vom Volk gewählt wird.
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| Er oder er? Wer wird neuer US-Präsident? Die Kandidaten Barack Obama (links) und John McCain. (Bild: AP) |
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Im November werden alle Mitglieder des Repräsentantenhauses sowie ein Drittel der Mitglieder des Senates neu gewählt. Außerdem werden die Mitglieder des Electoral College bestimmt. Dort muss ein erfolgreicher Kandidat eine Mehrheit der Einzelstaaten gewinnen, die je nach ihrer Bevölkerungszahl Wahlmänner entsenden und entsprechend dem Wahlergebnis in dem betreffenden Staat einheitlich abstimmen müssen.
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Zur Person |
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Helga Haftendorn Dr. phil. Helga Haftendorn ist em. Professorin für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin.
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 |  | In modernen Gesellschaften geht es bei Wahlkämpfen primär um die Persönlichkeit der Kandidatin bzw. des Kandidaten: Wer erscheint glaubwürdiger, wer garantiert den gewünschten Wandel? Amerikanische Präsidentschaftswahlen sind keine Programmwahlen; die von den Demokraten und Republikanern auf Conventions verabschiedeten Platforms sind Kompromisspapiere, mit denen ein gemeinsamer Nenner für die widerstrebenden Strömungen innerhalb der Parteien gesucht wird. Es ist völlig offen, wer im Januar 2009 als Präsident in das Weiße Haus einziehen wird: der demokratische Senator aus Illinois, Barack Obama, oder sein republikanischer Kollege aus Arizona, John McCain. In Meinungsumfragen führt bisher Obama mit 238 Stimmen gegenüber 163 für McCain; in elf Staaten aber sind die Abstände zwischen den Kandidaten so gering, dass die Entscheidung voraussichtlich erst am Wahltag fallen wird.[1] Wahlentscheidend dürfte die Stimmenabgabe in den toss up states Ohio und Florida sein; wer diese gewinnt, dem dürfte der Einzug ins Weiße Haus sicher sein.
Im Vorwahlkampf ging es um die Frage, wie das durch die Politik der Bush-Administration angeschlagene außenpolitische Prestige der USA wiederhergestellt werden könne. Die Mehrzahl der Amerikaner hofft auf einen radikalen Neuanfang und hat sich von George W. Bush abgewandt. Diesem Wunsch nach change trägt Obama am besten Rechnung, da er im politischen Geschäft noch unverbraucht ist. McCain dagegen hat es schwerer, einen radikalen Wandel zu versprechen; er bedient die Sehnsucht nach Veränderung stattdessen mit dem Hinweis auf seine politische Unabhängigkeit, die ihm den Ruf eines maverick - eines Querkopfes - eingebracht hat.
Während die Verwicklungen des Irakkrieges wesentlich zum Stimmungsumschwung beigetragen haben, dominieren derzeit soziale Fragen und verdrängen die Forderung nach einem raschen Abzug aus dem Irak. Die Sorge um den Arbeitsplatz, steigende Hypothekenzinsen, explodierende Benzinpreise und die Reform des Gesundheitssystems brennen nun den Bürgern unter den Nägeln.
02. Oktober 2008 |
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fluter |
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Wo soll´s denn hingehen? - Das USA-Heft
Die USA faszinieren Millionen Menschen: Ihr Freiheitsmythos ist lebendig, die Vielfalt der Kulturen beeindruckend, Natur und Größe des Landes überwältigend. Doch die Vereinigten Staaten stehen auch vor großen Problemen: der Krieg gegen den Terror, die Invasion des Irak und der Kollaps am Finanzmarkt. fluter berichtet aus einem ebenso faszinierenden wie widersprüchlichen Land. |
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Informationen zur politischen Bildung |
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Politisches System der USA
Die USA gelten als kapitalistische Supermacht und Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die US- Präsidentschaftswahlen sind in Deutschland täglich Thema in den Medien. Aber wieviel Macht hat der US-Präsident wirklich? Und was steckt hinter der Gewaltenteilung in den USA? |
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Schriftenreihe |
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Wettlauf um die Moderne
Sind die USA uns heute gesellschaftlich näher oder ferner als früher? Sind die Menschen in Amerika religiöser, Deutsche umweltbewusster? Die Autoren dieses Bandes nehmen die gängigen Klischees kritisch unter die Lupe. |
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Karten |
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Wandkarte United States
Die Karte zeigt auf der Vorderseite die Einzelstaaten der USA (politische Abbildung). Auf der Rückseite befindet sich eine physische Darstellung der USA. Beide Darstellungen haben einen Maßstab 1:4 900 000 bei einem Format von ca. 24 x 34 cm (gefalzt). Stand Dezember 2011. |
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Aus Politik und Zeitgeschichte |
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USA
Drei Jahre nach dem Amtsantritt Obamas erscheint die US-amerikanische Gesellschaft gespalten wie selten zuvor. Zugleich wird der Weltmachtstatus der USA von einer tiefen Wirtschafts- und Schuldenkrise zunehmend untergraben. |
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