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Experten-Forum: Dokumentation
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Kollektive Traumatisierung durch Terror |

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Zweites Panel, vom 5. bis 9. Mai 2003
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Der 11. September 2001 hat sich in das Gedächtnis von Milliarden von Menschen eingeprägt. Insbesondere in den USA haben die Terroranschläge ihre Spuren tief in die Psyche vieler Menschen eingegraben. Wie aber können solche individuellen und kollektiven psychischen Verletzungen gesellschaftlich bearbeitet oder gar geheilt werden?
Hier kommt die Verantwortung der Politik ins Spiel. Sie nimmt entscheidend Einfluss darauf, welchen Platz die Erinnerung an die Terroranschläge und ihre Opfer im kollektiven Gedächtnis der Gesellschaften einnehmen wird. Ein sensibler sowie verantwortungsvoller Umgang mit den Folgen kollektiver Traumatisierung ist von großer Bedeutung. Die Regierungen dürfen die kollektive Betroffenheit nicht als Freibrief für eine Politik der schnellen Antworten missverstehen und darauf die Beschneidung von Bürgerrechten oder gar die Führung von Kriegen gründen.
In Anbetracht kollektiver Traumatisierung wächst den Zivilgesellschaften eine bedeutende Rolle zu. Es ist entscheidend, auf Bürgerebene Initiativen und Aktionen zu gründen, um einer Verkehrung kollektiver Traumata in Vergeltung und Aggression zu begegnen. Zugleich bildet ein behutsamer gesellschaftlicher Umgang mit Traumatisierung einen wichtigen Bestandteil für das gegenseitige Verständniss zwischen den USA und Europa.
Die Experten und Expertinnen
Für das zweite Experten-Forum vom 05. bis 09. Mai 2003 zum Thema "Kollektive Traumatisierung durch terrorristische Gewalt" diskutierten internationale Fachleute:
Prof. Dan Bar-On, Professor am Institut für Verhaltenswissenschaften an der Ben-Gurion-Universität in Beer Sheva, Israel; Direktor des Center for Dialogue Between Populations in Conflict sowie Co-Direktor des Peace Research Institute in the Middle East (PRIME) in der Nähe von Beit Jala, Palästina
Eingangsstatement
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Dr. David Becker, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für interkulturelle Erziehungswissenschaft der Freien Universität Berlin sowie stellvertretender Direktor der Internationalen Akademie für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie mbh (INA)
Eingangsstatement
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Dr. Pascal Delhom, Philosoph, zuletzt wissenschaftl. Mitarbeiter am Institut für Sozialwissenschaften der Hochschule Vechta; betreut ein Forschungsprojekt zu den Folgen von Folter und anderen Formen politischer Gewalt
Eingangsstatement
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Diplom-Psychologin Angela Kühner, Doktorantin an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Psychologin am Frauentherapiezentrum und Mitglied im Trauma Research Network
Eingangsstatement
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Dr. Mary Beth Williams, Direktorin des Trauma Recovery Education and Counseling Center in Warrenton/Virginia, USA, Mitglied der International Society for Trauma and Stress Studies
Eingangsstatement
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Die Dokumentation
Im Rahmen des Online-Forums ist eine umfangreiche Dokumentation entstanden, die wichtige Materialien zur Diskussion über den Umgang und die Bearbeitung individueller sowie kollektiver Traumata infolge terroristischer Gewalt bündelt. Diese Sammlung umfasst Dokumente und Analysen sowie Artikel und Analysen zur Traumabewältigung ebenso wie zur wissenschaftlichen Einordnung der pyscho-sozialen Folgen des 11. Septembers:
Die Forumsdiskussion
Materialien
Hintergrund und Links
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10. Februar 2012
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Experten-Forum |
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Kollektive Traumatisierung
durch terroristische Gewalt
Experten-Forum
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