Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index


Themen
Gesellschaft
Afrikanische Diaspora
Medien
Tic Tac Toe
Afrika in den Medien
Women of Color im Fernsehen
DDR-Comics
"Blackface" in DEFA-Filmen
Literatur
Schwarze Deutsche im Film
Geschichte
Politik
Community
Kunst und Musik
Publikationen
Veranstaltungen
Wissen
Lernen
ZMI Universität Giessen Arte netzeitung.de Arte ZMI Universität Giessen taz Kulturstiftung des Bundes Berliner Konferenz Universität Duisburg-Essen Köln International School of Design
Suche
Dossier bpb.de

Medien

Irgendwo ist immer Afrika ...


 1 / 4 
weiter
"Blackface" in DEFA-Filmen
Peggy Piesche
Ausgangspunkt meiner Arbeit waren Überlegungen zu den Symbolen und Symbolisierungen des 'Anderen'/'Fremden' in der visuellen Kunst der DDR. Dies schließt auch Literatur bzw. deren Verbildlichung – u.a. Comics – mit ein. Meine These ist dabei auch, dass diese eine Art Leerstelle eines eher imaginierten Gegenüber in der DDR-Kunst bildeten.

Zur Person
Peggy Piesche studierte Deutsch und Russisch an der PH in Erfurt/DDR und Neuere Deutsche Literatur, Philosophie und Antike Geschichte an der Universität Tübingen. Sie lehrte am "German Department" der Universität Utrecht und ist u.a. Co-Projektleiterin des interdisziplinären Forschungsprojekts "Black Europe: History of a Forgotten Continent".

Vor allem in den (orientalischen) Märchen- und so genannten Indianerfilmen der DEFA finden sich diese häufig als Verdichtungen und Doppelcodierungen: Das will heißen, Stichwörter wie die Bedeutung von Afrika bzw. die Symbolik eines dem untergelagerten Afrikabildes und die Verwendung von Blackface bzw. ethnischen Stereotypisierungen finden sich in diesen Filmen oft in Oppositionen zueinander.
DEFA-Film "Blauvogel" 1979
Grossansicht des Bildes
DEFA-Film "Blauvogel" 1979, Berlin/Babebelsberg © Bundesarchiv Film, Foto: Dietram Kleist

Anhand der DEFA-Märchen- und Indianerfilmtradition möchte ich dies im Folgenden darstellen. Ausschnitte aus "Die Geschichte des kleinen Muck" (1953) und dem ersten DEFA-Indianerfilm "Die Söhne der großen Bärin" (1966), außerdem "Die Geschichte des armen Hassan" (1958) und einem eher abseitigen so genannten Indianerfilm – "Blauvogel" (1979) – können als Beispiele für die Argumentation herangezogen werden.

Zu Beginn soll jedoch noch einmal auf den hier angekündigten Titel zurückgegriffen werden, beinhaltet er doch zwei Thesen meiner Arbeit.


30. Juli 2004

 1 / 4  weiter


 
Druck-Version
Artikel versenden
Redaktion

Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home