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Medien
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Irgendwo ist immer Afrika ... |
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"Blackface" in DEFA-Filmen |
| Peggy Piesche |
Ausgangspunkt meiner Arbeit waren Überlegungen zu den Symbolen und Symbolisierungen des 'Anderen'/'Fremden' in der visuellen Kunst der DDR. Dies schließt auch Literatur bzw. deren Verbildlichung – u.a. Comics – mit ein. Meine These ist dabei auch, dass diese eine Art Leerstelle eines eher imaginierten Gegenüber in der DDR-Kunst bildeten.
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Zur Person |
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Peggy Piesche studierte Deutsch und Russisch an der PH in Erfurt/DDR und Neuere Deutsche Literatur, Philosophie und Antike Geschichte an der Universität Tübingen. Sie lehrte am "German Department" der Universität Utrecht und ist u.a. Co-Projektleiterin des interdisziplinären Forschungsprojekts "Black Europe: History of a Forgotten Continent". |  |
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 |  | Vor allem in den (orientalischen) Märchen- und so genannten Indianerfilmen der DEFA finden sich diese häufig als Verdichtungen und Doppelcodierungen: Das will heißen, Stichwörter wie die Bedeutung von Afrika bzw. die Symbolik eines dem untergelagerten Afrikabildes und die Verwendung von Blackface bzw. ethnischen Stereotypisierungen finden sich in diesen Filmen oft in Oppositionen zueinander.
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DEFA-Film "Blauvogel" 1979, Berlin/Babebelsberg © Bundesarchiv Film, Foto: Dietram Kleist
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Anhand der DEFA-Märchen- und Indianerfilmtradition möchte ich dies im Folgenden darstellen. Ausschnitte aus "Die Geschichte des kleinen Muck" (1953) und dem ersten DEFA-Indianerfilm "Die Söhne der großen Bärin" (1966), außerdem "Die Geschichte des armen Hassan" (1958) und einem eher abseitigen so genannten Indianerfilm – "Blauvogel" (1979) – können als Beispiele für die Argumentation herangezogen werden.
Zu Beginn soll jedoch noch einmal auf den hier angekündigten Titel zurückgegriffen werden, beinhaltet er doch zwei Thesen meiner Arbeit.
30. Juli 2004 |
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