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Rechtsextremismus

Schwerpunkt: Fußball und Rassismus

Fußball und Gewalt sind in vielen Stadien eine untrennbare Einheit. Das haben nicht erst die gewaltsamen Ereignisse in Leipzig Anfang Februar 2007 gezeigt. Und immer öfter sind die Täter rechtsextrem motiviert, wie Ende November 2006 in Paris: Ein wütender Mob machte Jagd auf einen jüdischen Fan und einen Zivilpolizisten nordafrikanischer Herkunft. Unter Rufen wie "dreckiger Nigger" und "Drecksjude" griff der Mob die beiden an. Der Polizist zog die Dienstwaffe und schoss, ein Angreifer starb, ein weiterer wurde schwer verletzt. Auch in Deutschland schallen rassistische Parolen und Anfeindungen durch die Stadien. Gezielt rekrutieren Neonazis hier Wähler und Nachwuchs. Mehr und mehr macht der Rassismus beim Fußball den Clubs zu schaffen – und das Spiel für manchen Spieler unerträglich.

Interview mit Gunter Pilz

"Offener Rassismus und ein ausgeprägtes Feindbild"

Der Soziologe Gunter Pilz macht vor allem in den neuen Bundesländern rechtsextreme Fußballfans aus. Das habe auch damit zu tun, dass es dort besonders viele "Wiedervereinigungsverlierer" gebe – und die Stadien im Westen schon früher Gegenmaßnahmen ergriffen hätten.

Holger Kulick

Neue Dimension der Gewalt?

Zur Fußballweltmeisterschaft im Juni 2006 schien die deutsche Fan-Welt noch in Ordnung. Die Welt war zu Gast bei friedlichen Freunden. Jetzt aber sind die Schlagzeilen andere. Brutale Fan-Gewalt und rechtsextreme Parolen bringen den deutschen Fußball um seinen Ruf.

Interview

"Affe, Bimbo, Nigger" - Interview mit Adebowale Ogungbure

Wie verarbeitet es ein Spieler, wenn er regelmäßig Opfer rassistischer Beleidigungen in einem Fußballstadion wird? Im Novemer 2006 berichtete der Leipziger Spieler Adebowale Ogungbure der Zeitung "Sport-BILD" seine bedrückenden Erfahrungen.

Joachim Wolf

Fußball und Rechtsextremismus in Europa

Fußball, Gewalt und Rassismus – eine explosive Mischung, die in der jüngeren Vergangenheit Menschenleben forderte. Joachim Wolf stellt europäische Länder vor, die Probleme haben mit ihren rechtsextremen Fans.

Gesprächsprotokoll Gabriel Landgraf

"Die Faszination, etwas Böses zu tun"

Fußball als Einstiegsdroge: So ging es Gabriel Landgraf. Der heute 30-Jährige beschreibt seinen Weg ins rechtsextreme Abseits, in dem er 15 Jahre seines Lebens verbracht hat.

Joachim Wolf

Links und Literatur

Links und Literatur zum Thema Fußball, Rechtsextremismus, Rassismus und Hooligans.


 
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Redaktion
Dossier Fußball-WM 2006
Fankultur
Normale Fans, Kuttenträger, Supporter, Hooligans, Ultras und Hooltras - die Fanszene entwickelt sich immer komplexer. Wie unterscheiden sich diese Gruppen, für wen steht der Sport im Vordergrund und wer sucht bloß Randale im Stadion?
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Fußball - mehr als ein Spiel
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Fußball ist zu einem globalen Sport geworden, der Millionen Menschen fasziniert. Er hat einen wachsenden Stellenwert in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und spiegelt gesamtgesellschaftliche Entwicklungen wider.
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Online-Beratung gegen Rechtsextremismus
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Suchen Sie eine anonyme und vertrauliche Beratung? Die Online-Beratung gegen Rechts- extremismus berät alle, die sich aufgrund rechtsextremer Erscheinungen in ihrem Lebensumfeld überfordert oder bedroht fühlen bzw. sich informieren möchten. Das Projekt wird gefördert durch die bpb.
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Vorurteile
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Alle Menschen haben Vorurteile, sie sind in der Struktur des Denkens angelegt. Vorurteile können jedoch zu Pauschalurteilen führen und Feindbilder festigen. Das neu bearbeitete Heft entkräftet zentrale Vorurteile und stellt Gegenmaßnahmen vor.
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