Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index


Themen
Internationale Politik
Nichtstaatliche Organisationen
Was tun NGOs?
Öffentlichkeits-
arbeit
Lobbyismus
Kritik an NGOs
Porträts
Video-Interviews
Weitere bpb-Angebote
Publikationen
Veranstaltungen
Wissen
Lernen
ZMI Universität Giessen Arte netzeitung.de Arte ZMI Universität Giessen taz Kulturstiftung des Bundes Berliner Konferenz Universität Duisburg-Essen Köln International School of Design
Suche
Dossier bpb.de

Nichtstaatliche Organisationen

Was tun NGOs?

Volker Bonacker und Tobias Stich
Inhalt
Was sind NGOs?
NGOs als Akteure der Zivilgesellschaft
Medien, Öffentlichkeit und Lobbyismus
NGOs als Bindeglied zwischen internationaler Politik und den einzelnen Gesellschaften
Was sind NGOs?

Streng genommen ist der Begriff "Nichtstaatliche Organisation" sehr weit und kann sich auch auf Kirchen, Vereine oder Gewerkschaften beziehen.

Video
Was sind NGOs?

Der Giessener Politologe Claus Leggewie erläutert in fünf kurzen Statements, was nichtstaatliche Organisationen auszeichnet.
Heute werden jedoch meist mitgliederstarke, international tätige Interessengruppen als nichtstaatliche Organisation bezeichnet. Viele von ihnen widmen sich den klassischen Themen der 68er Bewegung: soziale Gerechtigkeit, Geschlechtergleichstellung, Umweltschutz und Friedenspolitik. NGOs versuchen durch verschiedenste Mittel, nationale wie internationale Politik zu beeinflussen und Gesellschaften für ihre Vorstellungen zu sensibilisieren.

Mit dem 1992 in Rio de Janeiro stattfindenden Weltgipfel (Rio Summit) erzielten ihre Bestrebungen den vorläufig größten Erfolg: 2400 Vertreter nichtstaatlicher Organisationen nahmen an der Konferenz teil, 17.000 Menschen am parallel stattfindenden NGO-Forum. Dort wurde auch festgelegt, dass der Begriff "nichtstaatliche Organisation" stets auch untrennbar mit einer zivilgesellschaftlichen Handlungsweise verbunden ist. Der Rio-Gipfel führte dazu, dass wir NGOs heute mehrheitlich als Organisationen wahrnehmen, die dem Prozess der Globalisierung kritisch begegnen, Umweltschutz betreiben oder für Frieden und Völkerverständigung eintreten. Gerade im Zuge der rasanten Globalisierungsentwicklung nahm in den letzten Jahren auch die Anzahl an NGOs deutlich zu: mittlerweile gehen Forscher von 25.000 Organisationen weltweit aus.

Auch bei den NGOs gibt es ein Nord-Süd-Gefälle. NGOs aus wirtschaftlich starken Staaten denken und handeln anders als solche aus ökonomisch schwachen Ländern. "Die meist aus dem Norden stammenden Gruppen können beispielsweise bei Umweltkonflikten nicht unbedingt für die Mehrheit der Bevölkerung im Süden reden", so der Giessener Politologe Claus Leggewie. Auch neue Arbeitsgebiete wie das Nation Building, beispielsweise beim Wiederaufbau des Irak, entwickeln sich zu Konfliktfeldern zwischen den zivilgesellschaftlichen Akteuren in Europa oder Amerika und der einheimischen Bevölkerung.


01. Februar 2006

Druck-Version
Artikel versenden
Redaktion
Angebote der bpb

Aus Politik und Zeitgeschichte: NGOs

Dokumentation: Ein bunter Haufen namens NGO

Newsletter: Akquisos
Links ins Internet

Wikipedia: Nichtstaatliche Organisation

Auswärtiges Amt: Nichtstaatliche Orga-
nisationen und die UN

Ärzte ohne Grenzen Deutschland

Greeenpeace Deutschland

Transparency Deutschland

Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Kontakt | Home