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Sophie Scholl und Die Weiße Rose
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Glossar |

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Kirsten Schulz
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Der "Bund Deutscher Mädel" (BDM) war eine Jugendorganisation der Nationalsozialisten. Der BDM wurde 1930 gegründet und zwei Jahre später zur einzigen parteiamtlichen Mädchenorganisation der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) erklärt. Ab 1936 war die Mitgliedschaft für die weibliche Jugend verpflichtend.
Der BDM war untergliedert in den "Jungmädelbund" für 10- bis 13-jährige Mädchen und den "Bund Deutscher Mädel" für die 14- bis 17-Jährigen. Er war wie die Hitler-Jugend (HJ) organisiert, dem Leitsatz "Jugend soll Jugend führen" folgend.
Aufgabe des BDM war es, die Mädchen im Sinne der NS-Ideologie und zu "weiblichen" Tugenden wie Gehorsam, Pflichterfüllung, Opferbereitschaft und Körperbeherrschung zu erziehen. Besonderen Wert wurde dabei auf die Mutterrolle sowie auf den Bereich Hauswirtschaft gelegt. |
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Dossier |
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Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
In den zwölf Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft wurden Millionen Menschen systematisch verfolgt und vernichtet. Mit dem Übergriff auf Polen entfachte Deutschland 1939 den Zweiten Weltkrieg. Die Auseinandersetzung mit diesen Verbrechen gehört zu den zentralen Aufgaben politischer Bildung. |
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