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Sophie Scholl und Die Weiße Rose
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Glossar |

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Kirsten Schulz
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Der Begriff "Bündische Jugend" ist eine Sammelbezeichnung für alle politisch und konfessionell unabhängigen Jugendbünde in der Weimarer Republik. Zu ihnen zählte etwa die Wandervogel- und Pfadfinderbewegung. 1926 schlossen sich verschiedene Bünde zum "Bund der Wandervögel und Pfadfinder" zusammen, der sich ein Jahr später in "Deutsche Freischar" (DF) umbenannte.
Die "Bündische Jugend" mit etwa 50.000 organisierten Mitgliedern entstammte meist dem Bürgertum. Sie verstand sich als eine Selbsterziehungsgemeinschaft, in der ihre Mitglieder außerhalb der Institutionen Familie, Schule, Kirche und Beruf ihr Leben frei und selbstbestimmt gestalten konnten. Wanderfahrten, Zeltlager und Heimabende standen auf dem Programm, wobei die Jugendlichen eine – oft romantisierte – Rückbesinnung auf Heimat und Natur jenseits der bürgerlichen Konsumgesellschaft suchten.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurden "bündische Umtriebe" nach und nach verboten. Die "Deutsche Freischar" wurde im Juni 1933 als einer der ersten Bünde von den Nazis aufgelöst. Die bündische Alltagskultur, die zum Teil im Verborgenen weitergelebt wurde, bot eine Möglichkeit, sich von nationalsozialistischen Werten und Idealen zu distanzieren und unter Gleichgesinnten zu wandern und zu diskutieren. |
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Dossier |
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Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
In den zwölf Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft wurden Millionen Menschen systematisch verfolgt und vernichtet. Mit dem Übergriff auf Polen entfachte Deutschland 1939 den Zweiten Weltkrieg. Die Auseinandersetzung mit diesen Verbrechen gehört zu den zentralen Aufgaben politischer Bildung. |
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