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Sophie Scholl und Die Weiße Rose
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Glossar |

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Kirsten Schulz
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Der "Reichsarbeitsdienst" (RAD) wurde von den Nationalsozialisten als "Ehrendienst am deutschen Volke" verstanden. Seit 1935 wurden alle Männer zwischen dem 18. und 25. Lebensjahr zu einem Arbeitsdienst eingezogen. Drei Jahre später wurde die Dienstpflicht auch auf junge Frauen ausgedehnt.
Der RAD sollte die Arbeitsmoral fördern und zudem die Aufhebung der Klassenunterschiede durch gemeinsames körperliches Arbeiten fördern. In der Regel hatte der RAD den Auftrag, gemeinnützige Projekte zu unterstützen. Die Männer wurden etwa bei Bauarbeiten (Reichsautobahn, Deichbau), in der Forstwirtschaft und bei Kultivierungs- und Entwässerungsarbeiten eingesetzt. Frauen arbeiteten dagegen vorwiegend in der Landwirtschaft.
Während des Krieges wurde die Dauer des Einsatzes verlängert und der RAD immer mehr zu kriegswichtigen Bauaufgaben herangezogen. Frauen mussten unter anderem in Krankenhäusern oder Rüstungsbetrieben, später auch im Flugmeldedienst oder bei der Flak ihren Dienst ableisten. Die Männer waren direkt der Wehrmacht unterstellt. |
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Dossier |
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Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
In den zwölf Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft wurden Millionen Menschen systematisch verfolgt und vernichtet. Mit dem Übergriff auf Polen entfachte Deutschland 1939 den Zweiten Weltkrieg. Die Auseinandersetzung mit diesen Verbrechen gehört zu den zentralen Aufgaben politischer Bildung. |
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