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Afrikanische Diaspora in Deutschland
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Kunst
Schwarze kulturelle Produzentinnen und Produzenten jenseits der Musik- und Unterhaltungsbranche werden in Deutschland bislang kaum zur Kenntnis genommen. Kuratoren wie Ekwui Enwezor in Kassel während der "documenta 11" (2002) und der Ausstellung "Short Century" (2001) im Martin-Gropius-Bau haben jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass die "Commodity: Afrikanische Diaspora" nunmehr auch hier zu Lande erfolgreich vermarktet wird. Innerhalb Deutschlands sind es besonders Musiker und Bildende Künstler afrikanischer Herkunft, die nach neuen künstlerischen Ausdrucksformen suchen, um ihre Erfahrungen im Kontext von Diaspora zu beschreiben. Zeitgeschichte wird so oftmals künstlerisch verdichtet und historische Orte werden im Kontext von Kolonialismus und Alltags-Rassismus neu definiert. |
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 Coloured Children

Wer als Afro-Deutscher mehr über seine Wurzeln erfahren möchte, findet in Schulbüchern nur wenige Informationen. Vor allem der Kontakt zu anderen Schwarzen Deutschen ist hilfreich, diese Lücke zu schließen.
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 Die "Brothers Keepers"-Story

Brothers Keepers: ein Zusammenschluss afro-deutscher Musiker, die ein Statement gegen rassistische Gewalt abgeben. Mit den Erlösen aus Konzerten oder Plattenverkäufen helfen sie beispielsweise den Opfern.
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Brothers Keepers-Poster © Brothers Keepers e.V. |
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 "Denn ich bin kein Einzelfall"

1992 brachte die Gruppe "Advanced Chemistry" in Eigenregie den Song "Fremd im eigenen Land" heraus. Für viele Afros, Deutsch-Türken und "Schwarzköpfe" wird das Lied zu ihrer Nationalhymne.
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 Just another street thing

Die elektronische Club-Musik wird von Hamburg bis München zunehmend von afro-deutschen Künstlerinnen und Künstlern angenommen. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an etablierten Subgenres.
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