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Dossier Bundestagswahlen
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Wahlkampf
Wahlkampf ist verdichtete politische Kommunikation: Eigentlich besteht vor der Wahl für die konkurrierenden Parteien die Gelegenheit, die Lage zu analysieren und ihre Pläne für die Zukunft zu präsentieren. In der Realität sehen sich die Wahlberechtigten immer professionelleren Werbekampagnen ausgesetzt, die konkrete Inhalte vermeiden und oft Probleme verschleiern. Gleichzeitig werden die Wählerinnen und Wähler immer unberechenbarer: Parteibindungen lassen nach, Vertrauen zu Spitzenkandidaten überwiegt politische Programme. |
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 Massenmedien und Wahlkampf

Politik findet für die allermeisten Wählerinnen und Wähler ausschließlich in den Medien statt. Welche Wirkung die Darstellung von Politik und Parteien konkret hat, darüber wird in der Meinungs- und Medienforschung heftig gestritten. Klar ist: Die Massenmedien bestimmen, worüber diskutiert wird. Ein Ansatzpunkt für die Kampagnen der Parteien.
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 Wahlkampfmanagement

Der nächste Wahlkampf beginnt am Tag nach der Wahl. Wegen der bundespolitischen Bedeutung von Landtagswahlen wird es immer schwieriger, Wahlkampf und wahlkampffreie Zeit abzugrenzen. Die aufwendigen Wahlkampagnen werden in verschiedenen Phasen lange vor dem Wahltag vorbereitet.
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 Wahlkampfkosten

Aufwendige Wahlkampagnen sind teuer. Neben Mitgliedsbeiträgen und Spenden erhalten die Parteien dafür auch öffentliche Mittel - denn Wahlkampf ist als staatspolitische Aufgabe anerkannt. Stimmen bringen nicht nur politische Macht, sondern lassen sich in Geld umrechnen. Doch die Zuschüsse sinken.
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 Die Amerikanisierung der Wahlkämpfe

Das Wahlverhalten wandelt sich: Die Frage der Vertrauenswürdigkeit der Spitzenkandidaten überwiegt das Interesse an den Programmen, die Stimmabgabe wird von spontanen Stimmungen beeinflusst. Die Parteien reagieren mit Personalisierung und Professionalisierung ihrer Kampagnen. "Amerikanisierung" des Wahlkampfs – ein Ausweg aus dem Dilemma?
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 Online-Wahlkampf international

Frankreich und die USA haben im modernen Online-Wahlkampf neue Standards gesetzt. Kommunizieren, organisieren, finanzieren – im Web lassen sich viele Wahlkampfschwerpunkte digital spiegeln oder günstig ergänzen. Deutsche Parteien und Politiker machen in diesem Sinne vieles richtig, allerdings noch nicht so erfolgreich wie ihre internationalen Vorbilder.
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| Verdichtete politische Kommunikation zum Anfassen: Parteien erläutern ihr Wahlprogramm. Foto: Susanne Müller |
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 Wer steht zur Wahl?

Zur Wahl des Deutschen Bundestages am 27. September 2009 traten insgesamt 27 Parteien mit Landeslisten an. Die bpb stellt alle an dieser Stelle vor. Partei-Experten aus der Wissenschaft haben im Auftrag der bpb zu jeder Partei ein Kurz-Profil verfasst.
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 Online-Wahlkampf 2009

Gruscheln, Twittern, Bloggen: Im Bundestagswahlkampf 2009 nutzten die Parteien intensiv das Internet zur Wählermobilisierung – Parteien und Spitzenkandidaten waren im Web 2.0 aktiv. Die Mehrheit der Nutzer will sich jedoch noch nicht so richtig mit den Wahlkämpfern anfreunden.
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