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Dossier Wirtschaft

Kapitalmärkte und Geldpolitik

Börsen- und Devisenmärkte haben für die Wirtschaft eine wichtige Bedeutung. Dort beschaffen sich Unternehmen Kapital und Investoren lassen ihres für sich arbeiten. Allein an den deutschen Aktienmärkten werden jährlich mehr als drei Billionen Euro gehandelt. Gleichzeitig sind Kapitalmärkte Spiegelbilder der wirtschaftlichen und politischen Lage eines Landes, selbst Naturkatastrophen finden sich in den Aktienkursen wieder. Für viele sind Kapitalmärkte jedoch ein eher abstraktes Gebilde. Zwar hat mit dem Börsengang der Deutschen Telekom im November 1996 das Thema Aktien in vielen deutschen Wohnzimmern Einzug gehalten, doch die Privatanleger sind nach der Börseneuphorie 2000 vorsichtig geworden. Der Zusammenbruch der New Economy oder die aktuelle Angst vor Finanzinvestoren, die als "Heuschrecken" bezeichnet werden, haben das Negativimage der Börsen verstärkt. Doch das Wissen um die Funktionen der Märkte wird immer wichtiger. Zum einen müssen die Bürger zunehmend für die eigene Altersvorsorge aufkommen, zum anderen spielt das Marktgeschehen auch in politischer Hinsicht eine immer größere Rolle.

Essay: Tilo Barz


Angst vor Heuschrecken?

Bei der Wahl zum Wort des Jahres 2005 verpassten "Heuschrecken" knapp einen Medaillenplatz. Der Ausdruck steht für das Unbehagen am modernen Finanzkapitalismus.

Essay: Raimund Brichta


Börseneinsichten

Im Vergleich zu den USA oder Großbritannien ist das Interesse an der Börse hierzulande gering. Dabei ist der Aktienhandel nicht nur etwas für Spekulanten und Spielernaturen.

Video-Interviews


Profit und soziale Verantwortung

Verbraucher fordern von den Unternehmen ökologisches Bewusstsein, nachhaltige Entwicklung, aber auch soziale Integration. Doch wie sozial können Unternehmen sein und wie groß ist ihre gesellschaftliche Verantwortung?

Heribert Dieter

Globalisierung ordnungspolitisch gestalten

Das Volumen und die rasche Beweglichkeit globaler Finanztransaktionen können selbst gesunde Ökonomien bzw. einzelne Unternehmen gefährden. Die internationale Finanzarchitektur muss auf sicherere Fundamente gestellt werden.

Carsten Hartkopf


Geldpolitik in der Praxis

Zentralbanken beeinflussen durch ihre geldpolitischen Maßnahmen wesentliche wirtschaftliche Entscheidungen für das jeweilige Währungsgebiet. Am Anfang steht immer ein Zinsbeschluss. Welche Wirkungskette setzt das in Gang?


 

© Mick Vincenz

Georg Koopmann/Fritz Franzmeyer

Weltwirtschaft und internationale Arbeitsteilung

Gefördert durch die Idee des Wirtschaftsliberalismus weitete sich im 19. Jahrhundert, besonders seit 1945, der Welthandel aus. Seine gegenwärtige Struktur wird analysiert und anhand einzelner Wirtschaftsbereiche veranschaulicht.

Detlev Landmesser


Der Euro – stark oder schwach ein Gewinn

Die Vorzüge des Euro sind bekannt: Mit dem Euro kann man überall im Euroland problemlos zahlen. Doch was bewegt die Gemeinschaftswährung? Und ist ein starker oder schwacher Euro besser für die Wirtschaft?

Nikolas Neuhaus


Die Leiden der jungen Werte

Zur Hochzeit der "New Economy" waren einige Werte am Neuen Markt mehr wert als alteingesessene Industrieriesen. Wie kam es dazu und was ist seit dem Crashjahr 2000 von den einstigen Aktien-Stars übrig geblieben?
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