Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index


Themen
Medien
Computerspiele
Games
Gesellschaft
Genuss und Gewalt
Gehirn
Probleme lösen
Geschichte lernen
Edutainment
Politik
Video-Interviews
Die Tagung
Links
Literatur
Publikationen
Veranstaltungen
Wissen
Lernen
ZMI Universität Giessen Arte netzeitung.de Arte ZMI Universität Giessen taz Kulturstiftung des Bundes Berliner Konferenz Universität Duisburg-Essen Köln International School of Design
Suche
Dossier bpb.de


Gehirn: Aus Spielen lernen

Geschichtsverständnis via Computerspiel


"Civilization" simuliert Grundstrukturen historischer Prozesse
Jürgen Fritz
Inhalt

Einleitung

Computerspiele und Lernprozesse

Das Spiel: Civilization 3

Erkunden, Siedeln, Kultivieren, Bauen

Finanzen und Fortschritt

Handelsgüter und Warenaustausch

Ausbilden und Ausrüsten militärischer Einheiten

Diplomatie und kriegerische Auseinandersetzungen

Strategie und Taktik

Spiel oder Simulation

Methodische Anregungen

Diplomatie und kriegerische Auseinandersetzungen

Sobald ein Spieler auf eine andere Kultur trifft, kann er den Kontakt intensivieren: Kenntnisse austauschen, mit Waren handeln oder diplomatische Vereinbarungen treffen. Durch Errichten einer Botschaft erweitern sich die diplomatischen Möglichkeiten beträchtlich: So können Bündnisse beschlossen oder das Betreten des eigenen Landes gestattet werden. Ein Handelsembargo gegenüber anderen Kulturen ist ebenso möglich wie die Vereinbarung, gemeinsam einen Gegner anzugreifen. Kleine Geschenke und ein intensiver Handelsaustausch schaffen gute Voraussetzung, für längere Zeit mit Nachbarstaaten friedlich auszukommen.

Bricht man Vereinbarungen und beginnt ohne Vorwarnung kriegerische Auseinandersetzungen, steht man rasch einer "Welt von Feinden" gegenüber. Dies gilt insbesondere dann, wenn man eine Spitzenposition innerhalb der Kulturen einnimmt und sich die Nachbarstaaten durch diese Stärke bedroht fühlen. Problematisch kann es auch sein, wenn man relativ schwach ist und dadurch aggressive Nachbarn zu einem Militärschlag "verführt", der einem dann herbe Verluste beibringen kann. Mit anderen Worten: Selbst wenn man selbst relativ friedlich eingestellt ist, kann man kriegerische Auseinandersetzungen in der Regel nicht vermeiden.

Militärische Aktionen verlaufen bei "Civilization 3" ähnlich wie bei einem Schachspiel: Die Figuren werden auf der Karte hin und her geschoben, bedrohen feindliche Einheiten und versuchen, sie zu vernichten oder in die Flucht zu schlagen. Im Vergleich zum Schachspiel gestaltet sich dies wesentlich komplexer. Die Figuren unterscheiden sich nicht nur in Hinblick auf ihre Bewegungsmöglichkeiten, sondern auch in Bezug auf Schlagkraft (in Angriff und Verteidigung) und spezielle Eigenarten. Zudem verlieren Einheiten durch Gefechte an Stärke (oder gewinnen an Erfahrung hinzu).

Die Beschaffenheit des Geländes wirkt sich, teilweise recht entscheidend, auf die Stärke der Figuren aus. Verteidigt sich eine Einheit beispielsweise im Gebirge, steigt ihre Verteidigungskraft erheblich. Der Einsatz von Artillerie schwächt die Stärke der gegnerischen Figuren, stärkt also die eigene Verteidigung und begünstigt den eigenen Angriff. Das gleiche gilt für den Einsatz von Kampfflugzeugen. Dieses alles (und vieles mehr) muss der Spieler bei seinen strategischen und taktischen Entscheidungen bedenken, wenn er Erfolg haben will.

Druck-Version
Artikel versenden
Redaktion
Webseite
spielbar.de
spielbar.de
spielbar.de informiert über Computerspiele und erstellt pädagogische Beurteilungen. Eltern, Gamer und Pädagogen sind eingeladen, ihre eigenen Beurteilungen, Meinungen und Kommentare zu veröffentlichen.
spielbar.de

Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home