Wie verläuft der Weg vom lebensfrohen Teenager zum islamistischen Gotteskrieger? Und welche Maßnahmen müssen Staat und Gesellschaft ergreifen, um der Bedrohung etwas entgegenzusetzen? In ihrem Buch stellen sich Rolf Clement und Paul Elmar Jöris diesen sicherheitsrelevanten und für die Integrationsdebatte essentiellen Fragen.
Wie hat sich das Verhältnis zwischen Muslimen und Christen seit der Entstehung des Islam im frühen 7. Jahrhundert entwickelt.
Und welche Stellung haben religiöse Minderheiten in arabischen Ländern, wie Libanon, Syrien oder Irak heute.
Seit den Anschlägen vom 11. September berichten die Medien fast täglich über die al-Qaida. Trotzdem durchschauen nur wenige ihre Strukturen, denn das Terrornetzwerk ist extrem lern- und wandlungsfähig.
Prallen christlich geprägter Westen und islamische Welt zwangsläufig aufeinander? Wie sehen Muslime das Christentum? Autoren aus Religion und Wissenschaft geben Auskunft und leisten damit einen Beitrag zum christlich-islamischen Dialog.
Politische Gewalttäter setzen Selbstmordattentate und andere Formen des Terrorismus als Instrumente zur Ausübung politischen Drucks ein. Bruce Hoffman analysiert die Gefahren dieses "unerklärten Kriegs", die Ursachen und möglichen Entwicklungen politischer Gewalt.
In der Forschung zur politischen Natur des Islam hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Nicht mehr das ideale islamische Gemeinwesen, sondern die politischen Verhältnisse in der Realität stehen im Mittelpunkt.
Der Historiker und Journalist Joseph Croitoru stellt in diesem Buch die Geschichte der Hamas, ihre Ziele und Vorgehensweisen vor, bei denen "demokratisch-gemeinwohlorientierte" Strategien mit islamistischen Zielen eine beunruhigende Allianz eingehen.
In ihren faszinierenden und zum Teil schockierenden Reportagen berichten die Autoren hautnah über den Konfliktherd Afghanistan. Sie sprechen mit jungen Taliban-Kämpfern, Drogenbaronen, verschleierten Polizistinnen, westlichen Diplomaten und Soldaten - und geben dem Konflikt damit ein menschliches Gesicht.
In vielen Staaten des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrikas sind "Moderate Islamisten" - neben den Regimeeliten - die wichtigsten politischen Akteure. Sie können sich in der Regel auf eine breite soziale Basis und religiöse Netzwerke stützen und populäre Botschaften glaubwürdig vermitteln. Aber für welche Politik stehen sie?
Vor dem Hintergrund fundamentalistischer Glaubensüberzeugungen wird das Friedenspotenzial der Religionen oft übersehen. Das Buch zeigt anhand zahlreicher Fallstudien auf, wer sich wo und wie friedenspolitisch engagiert und welche Erfolge dies zeigt.
Extremismus ist eine stete Herausforderung für den demokratischen Rechtsstaat. Antidemokratische Reflexe zeigen sich vor allem in Krisenzeiten: Das Gefühl sozialer Ausgrenzung, zunehmende persönliche Unzufriedenheit und die Wahrnehmung, über keine wirksamen politischen Einflussmöglichkeiten zu verfügen, fordern Abwehrreaktionen heraus, fördern gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und die Ablehnung der herrschenden Ordnung.
Vor zehn Jahren läuteten die Terroranschläge in den USA den Beginn einer neuen Ära in den internationalen Beziehungen ein. Im Rahmen des "Krieges gegen den Terrorismus" wurden sicherheitspolitische Strategien überdacht. Doch die Bekämpfung von Terrorakteuren ist nicht nur eine Frage der technischen Ausstattung und politischen Legitimation von Kampftruppen, sondern kann die Fundamente moderner Gesellschaften gefährden: Im Spannungsverhältnis zwischen individueller Freiheit und kollektiver Sicherheit kristallisieren sich die Grenzen offener Gesellschaften heraus.