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Dossier Fußball-WM 2006

USA


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Die Soccer-Story
Kerstin Zilm

Landesflagge USA
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Landesflagge USA
Als erstes Team aus der Nord-, Mittelamerika- und Karibik-Zone qualifizierte sich die Fußball-Nationalmannschaft der USA mit einem 2:0 gegen Mexiko für die WM-Endrunde in Deutschland. Zu den populärsten Spielern im Team von Trainer Bruce Arena gehören Stürmer Landon Donovan und Flügelspieler DaMarcus Beasley.

Zur Person
Kerstin Zilm arbeitet als Auslandskorrespondentin für die ARD und das Deutschlandradio in Los Angeles.

Als Pele, Johan Cruyff und Lothar Matthäus bei der WM-Auslosung im Dezember über die Zusammenstellung der WM-Gruppen in Deutschland entschieden, wurde das in den USA Live, begleitet von viel Emotionen und Begeisterung übertragen – von den in spanischer Sprache sendenden Fernseh- und Radioprogrammen mit lateinamerikanischer Zielgruppe. Den Sportredakteuren der wichtigsten US-Medien war die Tatsache, dass die USA mit Gegnern Italien, Ghana und der Tschechischen Republik eine "WM-Hammergruppe" erwischt haben, höchstens eine Randbemerkung in den Abendsendungen oder eine Notiz auf der letzten Sportseite wert.

Die USA sind eine sportbegeisterte, ja sport-verrückte, Nation. Wie in fast allen Industrieländern existiert in den USA eine vielschichtige Sportkultur. Lieblingsthemen der Männer am Arbeitsplatz und an der Bar sind in den USA wie in vielen anderen Ländern vergangene und bevorstehende Sportereignisse sowie die Bewertung aktiver und ehemaliger Spieler, das Versagen und Können ihrer Trainer. Fast in der ganzen westlichen Welt steht im Mittelpunkt dieser Gespräche ein Sport: Fußball. Die Mehrheit der US-Bürger kann das absolut nicht nachvollziehen.


05. Dezember 2005

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