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Politik
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Schwarze Identität, Transkulturalität und die Aufgabe politischer Bildungsarbeit |
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| Maureen Maisha Eggers |
Einleitung
Dieser Artikel basiert auf der Prämisse, dass die zunehmende kulturelle Pluralisierung in Europa die einzelnen Länder vor eine zentrale Aufgabe stellt. Es ist somit erforderlich, die Bevölkerung mittels "Public Education", d.h. durch politische Bildungsarbeit, zu befähigen mit soziopolitischer Differenz und ihren konkreten gesellschaftlichen Folgen umzugehen. Das bedeutet, dass eine Sensibilisierung für Transkulturalität und ihre gesellschaftliche Tragweite innerhalb der Bevölkerung vor allem aber innerhalb der Institutionen des täglichen Lebens – wie z.B. Schule, Ämter – erreicht werden muss.
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Zur Person |
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Maureen Maisha Eggers, Diplom-Pädagogin und Sozialpädagogin. Neben ihrer Tätigkeit im Rahmen des EU-Leonardo Projekts "Developing A Common European Framework for Anti-Racist Practice and Anti-Oppressive Practice For The Social Professions" arbeitete sie fünf Jahre in der Anlauf- und Beratungsstelle des Mädchenhauses in Kiel. |  |
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 |  | Von entscheidender Bedeutung ist es, die Wahrnehmung und das Konzept europäischer Identitäten entsprechend den Entwicklungen der Spätmoderne anzupassen. In diesem Zusammenhang thematisiere ich die damit einhergehende Anerkennung Schwarzer Präsenz in Europa als Fakt und als eine europäische Realität. Konzepte einer Schwarzen Staatsbürgerschaft, wie sie in Großbritannien, Frankreich oder in den Niederlanden umgesetzt werden, können hier Beispiele liefern für unsere Situation in Deutschland. Die gesellschaftliche Beteiligung der afro-deutschen Bevölkerung und anderer Communities von "People of Color" stellt einen weiteren wichtigen Faktor dar. Dieser Artikel fragt nach Ansatzpunkten politischer Bildungsarbeit in Zusammenhang mit der Schwarzen Bevölkerung. Er thematisiert gleichzeitig Möglichkeiten einer Sensibilisierung der weißen Öffentlichkeit zum Thema Transkulturalität.
30. Juli 2004 |
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