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Dossier
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Peking |

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Smogfrei für Olympia Sonja Ernst
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Peking ist die zweitgrößte Stadt Chinas. In der Hauptstadt im Norden der Volksrepublik leben 10,71 Millionen Menschen. Die Megastadt rangiert auf Platz 18 der Liste der bevölkerungsreichsten urbanen Agglomerationen weltweit. Wenn es bislang in China um städtische Wirtschaftskraft oder modernen Städtebau ging, stand Peking zumeist im Schatten Schanghais, der aufstrebenden Metropole im Süden. Mittlerweile herrscht auch in Peking ein unvergleichlicher Bau- und Wirtschaftsboom. Die Stadt scheint entfesselt.
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Die alte Kaiserstadt Peking Quelle: NASA/JPL-Caltech
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Doch anders als Schanghai blickt Peking auf eine 1000-jährige urbane Identität als politisches Zentrum zurück. Bis heute prägt die alte Kaiserstadt als zentraler Dreh- und Angelpunkt die städtische Entwicklung. So herrscht im Umkreis der Verbotenen Stadt ein Höhenlimit: Erst am Rande des Zentrums schießen die Wohn- und Bürotürme in die Höhe. Ebenso behalten die breiten Stadtachsen, die vom Palast fortführen, ihre Bedeutung. Zwischen den breiten Boulevards finden sich die Hutong-Quartiere, die alten Wohnviertel. Viele sind mittlerweile in einem desolaten Zustand. Vor allem die zentral gelegenen Hutongs geraten zunehmend unter Druck. Die Quartiere und ihre Bewohnerinnen und Bewohner müssen der boomenden Bauindustrie weichen.
Peking wird im Sommer 2008 Gastgeber der Olympischen Spiele sein. Mit diesem großen Event will man eine prosperierende und moderne Stadt vorzeigen, und ein "grünes" Peking ohne Smoghimmel. Denn die Stadt gilt als eine der am meisten verschmutzten Metropolen der Welt. Während der Olympischen Spiele soll deshalb ein Fahrverbot gelten. Dafür gab es im August schon einmal einen Testlauf. An vier Tagen durften die privaten Fahrzeuge jeweils nur mit geraden oder ungeraden Nummern auf die Straße. Das ließ den Verkehr zwar schneller fließen, aber der Smoghimmel blieb. |
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