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Dossier
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Peking |

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Smogfrei für Olympia Sonja Ernst
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Soziale Situation
Im UN-Habitat Report 2005 finden sich keine Anaben zur sozialen Situation in Peking. Laut Angaben der Pekinger Behörden lag 2005 das Einkommen pro Kopf bei 17.653 Yuan, knapp 1.700 Euro. Laut UN Development Programme lag die Lebenserwartung im Jahr 2003 für Frauen bei knapp 80 und für Männer bei 76 Jahren. Fast 100 Prozent der Kinder und Jugendlichen besuchten 2003 die Grund- sowie Mittelschule, 87 Prozent gingen auf weiterführende Schulen und 68 Prozent besuchten eine Universität oder ein College.
Infrastruktur
Laut UN-Habitat hatten im Jahr 2000 fast 98 Prozent der Menschen in Peking Zugang zu Wasser. 47 Prozent der Haushalte waren an die öffentliche Kanalisation angeschlossen. 92 Prozent der Menschen hatten im Jahr 2000 ausreichend Wohnraum, das heißt, laut UN-Definition, nicht mehr als drei Menschen lebten in einem Raum.
Religion und Sprache
In Peking wird Hochchinesisch gesprochen, jedoch auch eine Vielzahl der verschiedenen Dialekte. Denn fast alle der über 50 ethnischen Gruppen Chinas sind in der Hauptstadt vertreten. Zum Großteil leben in Peking Han-Chinesen. In Peking sind verschiedene Religionen vertreten, so vor allem der Buddhismus, ebenso Taoismus, Islam, Katholizismus und Protestantismus. Die Religionsfreiheit wird durch staatliche Kontrollen teils eingeschränkt.
Verkehr
2005 waren über 20.000 öffentliche Busse und 70.000 Taxen unterwegs. Neben Bussen sind Fahrräder nach wie vor ein wichtiges Verkehrsmittel. In Peking gibt es rund 3 Millionen zugelassene Autos. Die Zahl steigt, denn längst ist auch in China das Auto zum Prestigeobjekt geworden. Außerdem verfügt Peking über eine U-Bahn, die mit bislang zwei Linien jedoch nur einen kleinen Teil des Stadtgebiets abdeckt. Der Beijin International Airport hat sich zu einer wichtigen Drehscheibe des nationalen und internationalen Flugverkehrs entwickelt.
Financing Urban Shelter, Global Report On Human Settlements 2005, hrsg. von: United Nations Human Settlements Programme, 2005.
China Human Development Report 2005, hrsg. von: United Nations Development Programme, 2005.
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