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Themenschwerpunkt

Religion und Gesellschaft

Religion wird zunehmend Gegenstand politischer Auseinandersetzungen - in einem Maße, das sich im säkularisierten Westen kaum mehr jemand so recht vorstellen konnte. In der Frage des Umgangs unserer Gesellschaft mit kulturellen Unterschieden, in der Diskussion über Werte oder als Faktor vieler internationaler Konflikte spielen Religionen eine zentrale Rolle. Umstritten ist, ob es jenseits der Politisierung von Glaubensinhalten eine echte Wiederbelebung des Religiösen gibt. Die Ausgabe "Religion und Gesellschaft" (7/2005) der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" ist der Wiederkehr der Weltreligionen als Akteure in der internationalen Politik gewidmet. Die Ausgabe "Religion und Politik" (42-43/2002) beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Religion und Politik als Faktor in den internationalen Beziehungen nach dem 11. September 2001. Ralph Ghadban analysiert in seinem Beitrag "Staat und Religion in Europa im Vergleich" die Verhältnisse in Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden.

Beitrag

Katholische Kirche und Globalisierung

Mit dem Begriff Globalisierung schien die katholische Kirche lange zu fremdeln. In den frühen 90er Jahren kritisierte die Kirche die Dominanz wirtschaftlicher Entwicklung im Zuge der Globaliserung, die die Armen ärmer machte. Ein Beitrag von Christoph Strack

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 6/2007)

Religion in der Gesellschaft

Gott war tot – zumindest in der öffentlichen Aufmerksamkeit. Das hat sich jüngst geändert. Spätestens seit Herbert Grönemeyers neuestem Song haben alle gemerkt: Religion und Gott eignen sich wieder für den breiten Mainstream.

fluter (Nr. 13)

Wer weiß? – Glauben

fluter beleuchtet in seiner neuen Ausgabe das Thema "Glauben": Was glauben Jugendliche im Irak? Wie leben jüdische Jugendliche in Berlin? Und was glaubt eigentlich jemand, der nicht glaubt? Im fluter-Interview erklärt Friedrich-Wilhelm Graf darüber hinaus, was es mit dem Markt der Religionen auf sich hat.
Bestellen: Wer weiß? – Glauben

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 7/2005)

Religion und Gesellschaft

Die Wiederkehr der Weltreligionen als Akteure in der internationalen Politik ist nicht länger zu übersehen. Großen Schaden nehmen die Religionsgemeinschaften jedoch durch die Politisierung ihrer Glaubensinhalte. Dafür ist ein religiöser Fundamentalismus verantwortlich, der sich im Allgemeinen gegen die westliche Moderne wendet. In seiner schärfsten Ausprägung greifen Extremisten zu terroristischer Gewalt, um ihre Ziele zu erreichen.

Interview - fluter.de

Leere Gotteshäuser?

Den Kirchen laufen die Mitglieder davon. Vor allem junge Menschen distanzieren sich immer mehr von religiösen Institutionen. Welchen Einfluss haben die Kirchen heute noch in unserer Gesellschaft?

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 42-43/2002)

Religion und Politik

Religion war über Jahrzehnte eine eher zu vernachlässigende Kategorie in der Politik. Die islamische Revolution 1979 im Iran hob jedoch die politische Brisanz religiöser Vorstellungen wieder ins öffentliche Bewusstsein. Spätestens seit den Anschlägen vom 11. September 2001 hat dieses Verhältnis als Faktor in den internationalen Beziehungen besondere Bedeutung erlangt.

Veranstaltungsdokumentation (Juli 2002)

Staat und Religion in Europa im Vergleich

Das Verhältnis von Staat und Religion ist in Europa nicht überall gleich. Ralph Ghadban stellt die historische Entwicklung und das heutige Verhältnis zwischen dem Staat und den Kirchen bzw. Religionsgemeinschaften in Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden dar.

Informationen zur politischen Bildung (Heft 243)

Kirchen - Selbstbehauptung und Opposition

Die Kirchen standen zunächst dem Nationalsozialismus nicht in grundsätzlicher Ablehnung gegenüber. Protestantischer Tradition entsprach die Vorstellung von einer starken Obrigkeit mit enger Verbindung von Thron und Altar, während die Katholiken zur Wahrung religiöser Rechte und kultureller Autonomie eher in Opposition zum Staat standen.

Aus Politik und Zeitgeschichte (B 50/2000)

Die politische Rolle des Protestantismus in der Nachkriegszeit

In welcher Begleitung erfolgte die politische Umorientierung des deutschen Protestantismus nach 1945 und seine organisatorische Neuordnung? Vor allem die Genfer Ökumene und die westlichen Kirchen spielten hierbei eine wichtige Rolle. Der Evangelischen Kirche in Deutschland und ihren Gliedkirchen hatten beispielsweise die Westalliierten eine wichtige Aufgabe zugedacht.

Schriftenreihe (Bd. 1083)

Religion Macht Frieden

Vor dem Hintergrund fundamentalistischer Glaubensüberzeugungen wird das Friedenspotenzial der Religionen oft übersehen. Das Buch zeigt anhand zahlreicher Fallstudien auf, wer sich wo und wie friedenspolitisch engagiert und welche Erfolge dies zeigt.
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Themen und Materialien

Geschlechterrollen vor dem Hintergrund unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen

Welche Rolle spielen Geschlechter in der Religion? Und welche Rolle spielen Männer und Frauen in verschiedenen Religionen? Diesen und weiteren Fragen widmen sich die in diesem Band zusammengestellten Themen, Materialien und Fachtexte.
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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 15-16/2010)

Homosexualität

Zwischen fünf und zehn Prozent der Weltbevölkerung sind homosexuell. Nach aller wissenschaftlichen Erkenntnis ist Homosexualität ein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal. Weltweit unterliegen Lesben und Schwule jedoch bis heute vielfältigen Formen der Diskriminierung. Nicht selten wird ihnen mit Angst oder gar Hass begegnet.
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Schriftenreihe (Bd. 1111)

Muslimisch-weiblich-deutsch!

Bei der Integration von Musliminnen und Muslimen läuft nach Ansicht der Autorin einiges schief. Mit ihrem Buch möchte sie dazu beitragen, den Islam so lebbar zu machen, dass er Werten wie Toleranz, Weltoffenheit und Freiheit nicht widerspricht.
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Sonstige

Interkultureller Dialog

In Zeiten zunehmender Globalisierung gewinnt der Dialog zwischen den Kulturen immer mehr an Gewicht. Im Einwanderungsland Deutschland betrifft dies vor allem die Kommunikation mit dem muslimischen Teil der Bevölkerung. Nicht zuletzt spielen auch in der Kriminalprävention der interkulturelle Dialog und eine enge Kooperation eine essentielle Rolle. Dieses Kompendium soll als Anregung dafür dienen, wie neue Wege der Partizipation erschlossen werden können.

Schriftenreihe (Bd. 1118)

Heilige Einfalt

Was passiert, wenn Religionen sich von ihren kulturellen Wurzeln trennen? Der Autor analysiert, wie sich die Beziehungen zwischen Religionen und Kulturen heute neu ordnen und welche Rolle die Globalisierung bei der Veränderung religiöser Erscheinungen spielt.
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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 20-21/2011)

Organspende und Selbstbestimmung

Seit 1982 findet an jedem ersten Samstag im Juni der "Tag der Organspende" statt. Denn neben der Unwissenheit darüber, wie Organe gespendet werden können, herrscht häufig große Unsicherheit im Hinblick auf medizinische und ethische Aspekte. Angesichts der wachsenden Nachfrage nach Spenderorganen werden neben den Diskussionen um die Einführung der Widerspruchslösung auch Forschungsarbeiten zur Organzüchtung im Labor oder zum Einsatz genetisch modifizierter Tierorgane vorangetrieben.
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09. Februar 2012
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Dialog mit dem Islam
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Das arabische Wort "qantara" bedeutet Brücke. Mit dem Internetportal Qantara.de wollen die bpb, die Deutsche Welle, das Goethe-Institut Inter Nationes e.V. und das Institut für Auslands-beziehungen zum Dialog mit der islamischen Welt beitragen.
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