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"Die Gesellschaft wurde plötzlich befragt von einer Kraft des Nutzlosen" |

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Interview mit dem Künstler Jochen Gerz
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Jochen Gerz wurde 1940 in Berlin geboren und lebt in Irland. Der Künstler Gerz wendet sich in seinen Arbeiten an das Bewusstsein der Menschen. "Ich suche Autoren, keine Betrachter." So hat er für eine Auftragsarbeit des Bundesfinanzministeriums den Mitarbeitern die Frage gestellt: "Das Geld, die Liebe, der Tod, die Freiheit – was zählt am Ende?" Für seine neueste Arbeit im Auftrag von "RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas" wählte er drei Straßen in sozial schwachen Gebieten aus: "Ich erkläre diese Straßen für ein Jahr lang zur Ausstellung. Vielleicht verändern sie sich." In unserem Ausschnitt spricht er über das Verhältnis der 68er-Revolte zur Kunst und über die Rolle, die 68 für seine künstlerische Entwicklung hatte: die Auseinandersetzung Deutschlands mit der eigenen Vergangenheit.
Länge: 4:21 min. |
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10. Februar 2012
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Aus Politik und Zeitgeschichte |
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1968
Für die einen bedeutet Achtundsechzig die Demokratisierung aller Lebensbereiche. Für andere sind die 68er Schuld am Werteverfall, Kindermangel und Bildungsnotstand. Auch nach 40 Jahren erregen die Ereignisse um das Jahr 1968 die Gemüter. |
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ARTE Schwerpunkt |
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1968 - ARTE geht auf die Barrikaden!
Ab 15. April 2008 nimmt Sie ARTE mit auf eine Reise zurück in das aufregende Jahr 1968, das die Welt auf den Kopf stellte, und lässt das Lebensgefühl der damaligen Zeit zwischen Che und Rock, Haschisch und Sex, Demonstrationen und Hoffnungen wieder aufleben. |
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