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Abschlusspräsentation

Im Anschluss an die vierte Workshop-Phase am Dienstag-
morgen kamen die Teilnehmenden ein letztes Mal im Plenum für die Abschlusspräsentation zusammen. Da sie selbst maximal an vier Workshops teilgenommen hatten, bekamen die Teilnehmenden auf diese Weise einen Eindruck, zu welchen Themen andere Gruppen in den letzten Tagen gearbeitet hatten. Aus zahlreichen Workshops präsentierten Teilnehmer/innen ihre Ergebnisse, z.B. in Form von kurzen Workshopberichten, entstandenen Projektideen, Plakatpräsentationen und Radiobeiträgen. Eindrucksvoll war zweifelsohne die szenische Darstellung aus dem Workshop "Theater der Unterdrückten". In drei Standbildern zeigte die Gruppe den Weg von einem Problem zu dessen Lösung auf und ließ das Publikum dabei selbst zum Teil Regie führen. Erstaunliches führte auch die Gruppe "Kunst-Stoff" vor, die sich am Vortag auf kreative Weise mit dem Thema Plastikmüll auseinandergesetzt hatte. Aus Blumentöpfen, Kleiderbügeln, diversen Umverpackungen, Fahrradschläuchen und Werbeplakaten waren Skulpturen und sogar Mode entstanden, die zum Nachdenken anregten. Ein weiteres Highlight der Ab-schlusspräsentation war der Auftritt der Rapgruppe. Unterstützt vom Beatboxer Philipp Scheibel (Pheel) performte die Gruppe live Teile ihrer Songs, die sie in den letzten Tagen im Rap-Workshop getextet und im Studio eingesungen hatten.

Die Abschlusspräsentation zeigte noch einmal das sehr breite Spektrum an Themen auf, mit denen sich die Jugendlichen in den vergangenen Tagen mit unterschiedlichen Methoden und Formaten auseinandergesetzt hatten. Nachdem auch die letzte logistische Herausforderung des Jugendkongresses – 250 Menschen für ein Gruppenfoto auf eine Bühne zu bekommen – bewältigt war, hieß es dann, Abschied nehmen. Drei intensive, arbeitsreiche Tage waren schnell vergangen.

Im Anschluss an die Abschlusspräsentation konnten die Teilnehmenden (anonym) einen Feedbackbogen zum Jugendkongress ausfüllen. Die quantitative Auswertung zeigt eine ausgesprochen große Zufriedenheit mit den verschiedenen Elementen des teamGLOBAL Jugendkongresses. Ob Organisation, Workshops, Referenten/innen oder das Rahmenprogramm, alle bekamen von den Jugendlichen (sehr) gute Noten.

"Ich bin begeistert von dem, was ihr auf die Beine gestellt habt, einfach klasse. Ich habe noch nie so viel in kurzer Zeit über Globalisierung gelernt und so viele motivierte Menschen getroffen. Einfach Klasse!" Mit diesen Worten bedankte sich eine Teilnehmerin im Feedbackbogen bei den Organisatoren des Jugendkongresses. Auch viele weitere der Rückmeldungen aus den Fragebögen (s. Interner Link: Stimmen zum Jugendkongress) machen Hoffnung, dass im Rahmen dieses Jugendkongresses viel bewegt wurde und die Teilnehmenden die Motivation und die Ideen des Jugendkongresses mitnehmen und in ihrem eigenen Umfeld aktiv werden. Einige sind unmittelbar nach dem Jugendkongress schon zur Tat geschritten: So erreichte das Netzwerk nur wenige Tage später die E-Mail einer Teilnehmerin. Sie schrieb, dass sie an ihrer Schule direkt begonnen hätten, eine beim Workshop "Weltenretter" entstandene Idee umzusetzen und eine Exkursions-Woche zu planen, die maßgeblich von den Schüler/innen mit gestaltet wird.