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11. Bundeskongress für Politische Bildung
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Sektion 9: Grenzüberwindung durch Migration? |

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Migration steht wie kaum ein anderer sozialer und politischer Prozess für die Ambivalenz von Entgrenzungen in der globalisierten Welt. Einerseits nutzen viele Migranten die Möglichkeiten neuer durchlässiger Grenzen und die Zielgesellschaften erkennen die Chancen, die Migranten für ihre Gesellschaft und Wirtschaft bedeuten. Andererseits steigt an den südlichen und östlichen Außengrenzen der EU der Migrationsdruck dramatisch: das Wohlstandsgefälle zwischen Europa und Afrika läßt immer mehr illegale Zuwanderer nach grenzüberwindenden Wegen zu suchen, um ihrer Not zu entkommen. Diese nicht gewollte und bedrohliche Migration führt oft zu neuen rechtlichen und mentalen Grenzziehungen in den Zielgesellschaften und zu neuen rigorosen Systemen der territorialen Kontrolle und Überwachung an den Außengrenzen. In den europäischen Gesellschaften bleiben diskriminierende und abwertende Einstellungen gegenüber Roma, Muslimen und Einwanderern ein Problem. Vor dem Hintergrund des "Bericht(s) der UN- Weltkommission für Internationale Migration" wurde diskutiert, wie ein "Gutes Regieren" im Feld der Migrations- und Integrationspolitik möglich ist, das sowohl den berechtigen Interessen der Zielgesellschaften als auch den menschenrechtlichen Ansprüchen der Migranten gerecht wird.
Dr. Katharina Spiess, Amnesty International
Die Menschenrechte von regulären und irregulären Migranten
Canan Topcu, Frankfurter Rundschau
Pass und Partizipation: Wege der Grenzüberwindung
PD Dr. Haci-Halil Uslucan, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
Die "Parallelgesellschaft" der Migrantencommunities in Deutschland:
Fakten oder Fiktionen? (PDF-Version: 62 KB)
Moderation: Prof. Dr. Karl-Peter Fritzsche, Universität Magdeburg
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10. Februar 2012
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Veranstaltungs- dokumentation |
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10. Bundeskongress für politische Bildung
Wo steht die Mediengesellschaft am Beginn des 21. Jahrhunderts? In alten wie neuen Medien entstehen neue Formate, Strukturen und Kommunikationsformen. Die Folgen erörterten Expertinnen und Experten auf dem 10. Bundeskongresses für politische Bildung. |
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