Dr. Sturzbecher befasst sich in
seinem Vortrag mit der politischen
Orientierung Jugendlicher in den
neuen Bundesländern, insbesondere
in Brandenburg. Er stützt sich dabei
vor allem auf Umfragen in Schulen
der Jahre 1993, 1996 und 1999 und
einer Längsschnitt Studie aus den
Jahren 1999-2000. Zunächst widmet
sich Dr. Sturzbecher den Trends in
Brandenburg. Es wurden das
Interesse an Politik, politische Kompetenz und politisches Engagement als Lebensziel dargestellt.
Hierbei stellt sich u.a. heraus, dass diejenigen Schüler, für die Politik eine wichtige Rolle spielt
oftmals einer rechten politischen Gesinnung zuzuordnen seien. Im Weiteren stellt er einen Vergleich
zwischen Ost-West, genauer Brandenburg-Nordrhein-Westphalen bezüglich des politischen
Standortes und der Politikverdrossenheit dar. Hier zeigt sich u.a., dass sich die Schüler in
NRW doppelt so häufig wie in Brandenburg politisch eher links einstuften. Anschließend geht
Dr. Sturzbecher auf Trends und Korrelate bezüglich der Bereitschaft zu politischem Handeln ein.
Hier stellt er u.a. die Ausprägungen von legalem Engagement, zivilem Ungehorsam, politischer
Gewalt unter Berücksichtigung des Geschlechts der Schüler dar. Daran anschließend hat er das
Thema Rechtsradikalismus untersucht. Hierbei stellt er u.a. fest, dass der Rechtsradikalismus bei
den Jüngeren in der letzten Zeit abgenommen habe. Abschließend stellt er das Verhältnis zu den
USA dar. Die Jugendlichen seien generell positiv den USA gegenüber eingestellt, die Kritik an
deren Außenpolitik habe darauf keinen Einfluss.
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