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Veranstaltungsdokumentation (Dezember 2002)

"Lernt den Bildern zu misstrauen..."


Fernsehberichterstattung über den Nahost-Konflikt



Welche politisch relevanten Wirkungen hat die Fernsehberichterstattung über den Nahost-Konflikt? Wie wird über diese Krisenregion berichtet?

Das Institut für empirische Medienforschung/IFEM (Köln) hat im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung die Hauptnachrichtenausgaben von ARD, ZDF, SAT.1 und RTL in der Zeit von Januar 1999 bis März 2002 untersucht. In dieser Zeitspanne hat sich das Medienbild Israels dramatisch verändert. So erscheint Israel in den Augen vieler Rezipienten einerseits als Opfer von Terroranschlägen und andererseits als übermächtige Militärmaschinerie mit brutaler Zerstörungskraft gegen eine schwache palästinensische Zivilgesellschaft, an deren vorderster Front jugendliche Steinewerfer agieren.

Eine Schlüsselrolle zum Verständnis des Fernsehbilds vom Nahost-Konflikt spielt die Visualisierung von Gewalt. Diese Gewalt hat eine Logik in der Konfliktstruktur, die sich aus der dramaturgischen "Besetzung" von Täter-, Opfer- und Vermittlerrollen ergibt. Hinzu kommt eine Nachrichtendramaturgie, die in den Entstehungsbedingungen und Auswahlmechanismen der Berichterstattung begründet liegt.


9. Dezember 2002
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08. Februar 2012
Dokumentation
"Lernt den Bildern zu misstrauen..."

Vorwort

Eröffnungsrede von Thomas Krüger

Eröffnungsrede von Dr. Ruth Blaes

Die IFEM-Studie: "Nahost-Berichterstattung in den Hauptnachrichten des Deutschen Fernsehens"
Dr. Udo M. Krüger

Interview mit Dr. Udo Krüger zur IFEM-Studie

Diskussion der IFEM-Studie

Interview mit Thomas Krüger zur IFEM-Studie