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Veranstaltungsdokumentation (März 2007)

Rechtsaußen


Berichterstattung über Rechtsextremismus in Print und Hörfunk



Springerstiefel, Glatze, Bomberjacke, ostdeutsch – rechtsextrem?: Dieses Klischee ist längst überholt. Die Szene hat sich stark verändert. Besonders für Lokaljournalistinnen und -journalisten heißt das: ein Auge auf die rechtsextreme Bewegung in ihrem Verbreitungsgebiet haben und über das Geschehen vor ihrer Redaktionstür berichten. In Zeiten knapper werdender Personalressourcen wird eine gründliche Recherche zunehmend schwieriger. Doch nur wer die Argumentation und die ideologischen Hintergründe der rechten Szene kennt, kann sich auch fundiert damit auseinandersetzen und rechtsextreme Tendenzen entlarven.

Mit "Rechtsaußen. Berichterstattung über Rechtsextremismus in Print und Hörfunk" vom 30. bis 31. März 2007 in Berlin organisierten die bpb und die dju Berlin-Brandenburg einen Workshop, bei dem die Vermittlung von Grundlagenwissen im Vordergrund stand. Die Referentinnen und Referenten lieferten Recherchetipps und praktische Argumentationsübungen. Ein zusätzlicher Fokus auf rechtsextremen Jugend- und Musikbewegungen sowie Frauen in der rechten Szene rundeten das Bild ab.

Christine Kröger vom Bremer "Weser Kurier" sagt: "Über die Feinde der Demokratie aufzuklären, ist eine der vordringlichsten Aufgaben der Presse. Und als Feinde der Demokratie sind sie letztlich auch Feinde der freien Presse. Daher sollte das Thema erst Recht ein ganz besonderes Anliegen sein." Das sieht auch Britta Schellenberg vom Centrum für Angewandte Politikforschung in München so. Ihr Augenmerk ist auf dem Zusammenwirken von Medien und Berichterstattung in diesem Themenbereich und sie betont: "Rechtsextremismus ist ein Dauerproblem und muss als solches behandelt werden."

Text: Anne Haeming
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10. Februar 2012
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Interview Britta Schellenberg

Statements von Teilnehmenden

Anne Haeming: Korrespondent in national befreiter Zone

Wolfgang Benz: Argumente gegen rechtsextreme Vorurteile
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Rechtsextremismus ist längst keine Randerscheinung mehr. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet sind Strukturen entstanden, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage stellen.
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