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Veranstaltungsdokumentation (März 2009)
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"Diversität sichtbar machen" - Bewegung in der politischen Bildung |

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Flyer und Programm (PDF-Version: 116 KB)
Der Umgang mit kultureller Vielfalt ist für unser demokratisches
Gemeinwesen eine der wichtigen Zukunftsfragen. Etwa 20 Prozent unserer
Bevölkerung kommt aus Einwandererfamilien. Damit ist eine Vielfalt
dynamischer Identitäten, unterschiedlicher Lebensstile und Familienbilder
in der Bundesrepublik präsent. Diese Vielfalt ist Ressource und
Herausforderung zugleich: Interkulturelle Lebenswelten verbinden
Vertrautes mit Fremdem und fordern dazu auf, Stereotype zu hinterfragen
und Zugehörigkeiten neu zu definieren. Ein konstruktiver Umgang mit
Heterogenität in allen gesellschaftlichen Bereichen durchbricht die
Dichotomie von "Wir" und "die Anderen" und ist eine grundlegende Aufgabe
von Politik und zivilgesellschaftlichen Organisationen.
Auch die politische Bildung muss dieser Pluralität Rechnung tragen.
Diversity Management heißt nicht nur, für die unterschiedlichen
Zielgruppen passgenaue Angebote zu entwickeln, sondern bezieht die
Vielfalt der Zielgruppen in die Organisation der Maßnahmen mit ein.
Entsprechend ist das Konzept der Veranstaltung in der Zusammenarbeit von
fünf Organisationen aus der politischen Bildungsarbeit entstanden. Ihre
Kenntnisse und der Zugang zu spezifischen Zielgruppen bildeten die
Grundlage der vier Workshops zu den Themenfeldern Familienbilder,
Diversität als persönliche Ressource, Pluralistische Diskussion von Werten
und Vielfalt im religiösen Alltag. Die in den Workshops erarbeiteten
Hauptdiskussionspunkte, Desiderata und Fragen fanden Eingang in die
Diskussion des Abschluss-Podiums, das die vier Journalisten/innen
bildeten, die als Reporter/innen das Workshop-Geschehen begleitet haben.
Dokumentation der Ergebnisse der Fachtagung
Workshop 1: Diversität von Familienbildern
Reflexion eigener Familienbilder. Welche Möglichkeiten bietet die Biographiearbeit, die Vielfalt von Familien anzuerkennen?
(Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. - IDA)
Workshop 2: Diversität als persönliches Potential nutzen
Ein erfolgreicher Umgang mit Vielfalt ist nicht an Migrationserfahrung gekoppelt. Wie kann persönliches Diversity Management von Akteuren im sozialen und Bildungsbereich konstruktiv umgesetzt und zu einer Kompetenz in der politischen Bildung werden?
(Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e.V.)
Workshop 3: Diversität in der Wertediskussion
Die Verständigung über unterschiedliche Werte ist ein Prozess, der Sensibilität und Respekt verlangt. Welche Möglichkeiten, den Kommunikationsprozess darüber zu gestalten, stehen zur Verfügung?
(Institut für Migrations-und Aussiedlerfragen)
Workshop 4: Diversität im religiösen Alltag
Über den Einfluss von Religionen auf das Leben der Einzelnen und die Konsequenzen für die Communities. Wie kann politische Bildung den Austausch innerhalb der religiösen Überzeugungen fördern?
(Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg - TBB)
Abschluss-Podium
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10. Februar 2012
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Dossier |
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Migration
15 Millionen Menschen mit Migrations- hintergrund lebten 2005 allein in Deutschland. Was bedeutet das für die Integration? Wie sieht das Asyl- und Zuwanderungsrecht in Europa aus, und welche globalen Trends zeichnen sich ab? |
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