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Tagungsbeitrag (Februar 2001)
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Wirtschaftsgeographische Grundlagen und aktuelle räumliche Veränderungen |

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Wolfgang Taubmann
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Seit Beginn der Wirtschaftsreformen 1978/79 hat China ein jährliches Wirtschaftswachstum von 9 bis 10% erzielt. Die nahezu zweistelligen, anhaltend hohen Wachstumsraten haben der chinesischen Wirtschaftsleistung bis jüngst den Beinamen "Wirtschaftswunder" eingebracht. Viele sahen in dem Reich der Mitte bereits die Weltwirtschaftsmacht des 21. Jahrhunderts.
Gegenwärtig allerdings verlangsamt sich das Wirtschaftswachstum, auch wenn sich Beijing immer noch einen Zuwachs von 7 bis 8% attestierte. Selbst wenn man zwei bis drei Prozente abziehen muß, um der Wahrheit näher zu kommen, so hat sich das Land recht gut gehalten. Denn für die Exportwirtschaft Chinas bedeutete die wirtschaftliche Krise in Ost- und Südostasien eine enorme Belastung, zumal fast zwei Drittel des Außenhandels mit asiatischen Ländern abgewickelt werden.
Die zukünftige Entwicklung Chinas wird also auch davon abhängen, wie die Volksrepublik die Auswirkungen eines verlangsamten Exportwachstums meistern und gleichzeitig die Fülle struktureller Probleme im eigenen Land zu lösen imstande sein wird. Zu den internen Problemen zählen neben dem weiteren Umbau des Wirtschaftssystems nicht nur die drohende Arbeitslosigkeit und die mangelnde soziale Absicherung, sondern auch Mängel in der Energieversorgung und Verkehrsinfrastruktur, steigende Umweltverschmutzung und gravierende regionale Disparitäten. |
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09. Februar 2012
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