Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Veranstaltungen
Dokumentationen
Made in Italy / Made in Germany
KinderMedien-
Konferenz 2009
Politik im Freien Theater 2008
Wissen
Lernen


Tagungsbeitrag (Februar 2001)

Wirtschaftsgeographische Grundlagen und aktuelle räumliche Veränderungen


Wolfgang Taubmann
Inhalt

1 Einführung

2 Vielfältige Landesnatur: Ost-West- und Nord-Süd-Gegensätze

3 Gegensatz von Klimagunst und Bodengüte

4 Variabilität des Witterungsgeschehens und Naturrisiken

5 Ackerfläche als Nahrungsgrundlage

6 Natürliche Ressourcen und die "Last" des Raumes

7 Wirtschaftsräumliche Konzepte des Modernisierungs- und Öffnungskurses

8 Alte und neue Paradigmen: Ost-West, Nord-Süd, Stadt-Land und "Greater China"

Weiterführende Literatur

1 Einführung

Seit Beginn der Wirtschaftsreformen 1978/79 hat China ein jährliches Wirtschaftswachstum von 9 bis 10% erzielt. Die nahezu zweistelligen, anhaltend hohen Wachstumsraten haben der chinesischen Wirtschaftsleistung bis jüngst den Beinamen "Wirtschaftswunder" eingebracht. Viele sahen in dem Reich der Mitte bereits die Weltwirtschaftsmacht des 21. Jahrhunderts.

Gegenwärtig allerdings verlangsamt sich das Wirtschaftswachstum, auch wenn sich Beijing immer noch einen Zuwachs von 7 bis 8% attestierte. Selbst wenn man zwei bis drei Prozente abziehen muß, um der Wahrheit näher zu kommen, so hat sich das Land recht gut gehalten. Denn für die Exportwirtschaft Chinas bedeutete die wirtschaftliche Krise in Ost- und Südostasien eine enorme Belastung, zumal fast zwei Drittel des Außenhandels mit asiatischen Ländern abgewickelt werden.

Die zukünftige Entwicklung Chinas wird also auch davon abhängen, wie die Volksrepublik die Auswirkungen eines verlangsamten Exportwachstums meistern und gleichzeitig die Fülle struktureller Probleme im eigenen Land zu lösen imstande sein wird. Zu den internen Problemen zählen neben dem weiteren Umbau des Wirtschaftssystems nicht nur die drohende Arbeitslosigkeit und die mangelnde soziale Absicherung, sondern auch Mängel in der Energieversorgung und Verkehrsinfrastruktur, steigende Umweltverschmutzung und gravierende regionale Disparitäten.
Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home
09. Februar 2012
Druck-Version
Artikel versenden
Inhaltsverzeichnis

Seminar: China als aufsteigende Weltmacht des 21. Jahrhunderts-Einführung

Wirtschaftsgeographische Grundlagen und aktuelle räumliche Veränderungen

China als Weltwirtschaftsmacht: Potenziale und Defizite

Kalkuliertes Risiko? China und die WTO

Goldküste versus Armenhaus? Ungleichgewichte in der chinesischen Wirtschaftsentwicklung

Vom Umgang mit China: Chinas Bedeutung für die deutsche Außenpolitik

Ist ein Oberbegriff "chinesische Kultur" zum Verständnis von Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur des gegenwärtigen China erforderlich?